
Kommentar
Dipl. oec. Herbert König
Weltweite Kontaktbörse des ÖPNV

Betrieb
Dipl.-Ing. Winfried Müller-Brandes / Dipl.-Wi.-Ing. Alexander Fietz
Verkehrsablauf im ÖPNV datenbankgestützt analysieren ►
Programm zur Ermittlung der Qualität von LSA-Beeinflussungen
Zusammenfassung
Ein zentrales Element zur Beschleunigung des ÖPNV ist die Beeinflussung der Lichtsignalanlagen. Die unbedingt notwendige Qualitätsüberwachung stellt nicht wenige Verantwortliche vor das Problem der Entscheidung zwischen hohem Aufwand für die Datenerhebung oder mangelnder Verlässlichkeit des Ergebnisses, oder es wird ein rein theoretisches Modell verwendet. Ein Verfahren, das zur Berechnung der Qualitätsstufe für die Vergleichsfälle Optimum und Ist die in der Praxis aktuell gemessenen Daten heranzieht, steht mit dem Datenbankgestützten Verkehrsanalyse-System ÖPNV zur Verfügung, mit dem sich auch Streckenabschnitte analysieren lassen.
Summary
Database-driven analysis of the traffic flow in public transport
For the acceleration of the public transport is the interaction with traffic lights an elementary part. The essential quality control and reliability needs to approach the problem to decide between large effort for data acquisition or working with low dependability. The usage of a pure theoretical model is left as alternative concept. A different method is to use collected real data to calculate quality of service levels for both conditions: optimum and actual. This method applies in the software DASYS (database driven traffic analysis system public transport) which is further described and which is also capable to analyze large route sections
Dr. Dipl.-Vw. Thomas Schaffer / Dipl.-Psych. Roland Walther
DB Regio Zuglabor: Was Fahrgäste im Regionalverkehr wollen ►
Qualitative Marktforschung im Dienst der Kunden und Aufgabenträger
Zusammenfassung
Mit dem Konzept der ?Car Clinics? gehen in der Automobilindustrie Marktforschung und Produktentwicklung Hand in Hand. In ihnen werden Neuentwicklungen vor ihrer Markteinführung ausgiebigen Akzeptanztests durch die Konsumenten unterzogen. Ziel ist es, die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden möglichst exakt zu treffen. Für die Produktentwicklung im Schienenverkehr wurden entsprechende Ansätze bislang nur sporadisch und anlassbezogen genutzt. Mit dem DB Regio Zuglabor geht die DB Regio AG einen neuen Weg und analysiert in methodischer Anlehnung an die Car Clinics systematisch und bauartübergreifend die Wünsche und Anregungen der Fahrgäste.
Summary
DB Regio Zuglabor: What customers really want
In the automotive industrie market research and product development go hand in hand. Due to the approach of ?Car Clinics? new product developements are subject to extensive pre-market acceptance tests. The intention is to meet the expectations and needs of customers as exactly as possible. For product development in public transport such concepts have been used up to now only sporadically on an ad-hoc basis. Inspired by the concept of Car Clinics DB Regio AG is pioneering a new way. DB Regio Zuglabor (DB Regio Train Lab) analyses the needs and suggestions of passengers in a systematical and comprehensive way.
Mag. Christian Vogelauer / Dr. Elmar Wilhelm M. Fürst
Barrierefreie Teilhabe am ÖV ►
Gute und schlechte Beispiele in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung
Zusammenfassung
Öffentlicher Verkehr spielt für die Mobilität vieler Personen eine wesentliche Rolle. Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen stoßen jedoch öfters auf Barrieren, obwohl sie große und, aufgrund der demografischen Entwicklung, wachsende Gruppen der Bevölkerung darstellen. Durch verstärkte Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse kann eine barrierefreie Gestaltung und damit eine Teilhabe am ÖV meistens verhältnismäßig einfach realisiert werden. Darüber hinaus erhöhen Maßnahmen für die genannten Gruppen den Komfort für alle nicht-eingeschränkten Passagiere. Dieser Beitrag präsentiert Best & Bad Practices für barrierefreie Lösungen im Bereich Fahrzeuge.
Summary
Barriers free usability of public transport
Public transport plays an important role in the mobility of many persons. Owing to the lack of awareness, people with sight or hearing impairments often face barriers. This is despite the fact that they are large and, due to the demographic development, growing groups of the population. Accessible design and an equal participation in public transport can easily be realized with strengthened awareness for their needs. Furthermore measures for the respective groups also increase the comfort for all non-impaired passengers. This article presents best & bad practices for accessible solutions in the area of vehicles.
Kay Goetze / Dipl.-Volksw. Susanne Rieschick-Dziabas
Kostenloses WLAN in Linienbussen ►
Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein starten Pilot: Surfen im Bus
Zusammenfassung
Seit Dezember 2012 können Fahrgäste der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) in 25 Bussen auf zwei Linien kostenlos im Internet surfen. Für zunächst sechs Monate stehen Kundinnen und Kunden in der Metropolregion Hamburg kostenlose Hotspots zur Verfügung. Wie die Idee entstanden ist, welche Fragestellungen sich auftaten, wie man diese innovative Idee kommunikativ begleiten kann und wie lange es von der Planung bis zum ersten Download dauert, das soll dieser Projektbericht anschaulich zeigen. Erste Ergebnisse aus einer Kundenbefragung und Statistiken über das Nutzerverhalten geben darüber hinaus eine erste Einschätzung über den Erfolg des Projektes der VHH.
Summary
Free hot spots in citybuses
Since December 2012, passengers of the Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein AG (VHH) can surf the internet wireless and free of charge in about 25 buses and on two lines. For, initially, a period of six months, passengers can use the free bus Hotspots in the metropolitan area Hamburg. How this idea was born, which questions occurred, how this idea could be accompanied with communication media and how long does it take from the planning process to the first download, is illustrated in this project report. First results from customer interviews and statistics of the user behavior give an initial estimate of the success of this VHH project.

Personalwirtschaft
Prof. Dr.-Ing. Carsten Sommer
Weiterbildung ÖPNV und Mobilität ►
Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang an der Uni Kassel
Zusammenfassung
An der Universität Kassel wird ab Oktober 2013 der berufsbegleitende Masterstudiengang ÖPNV und Mobilität angeboten, mit dem sich Fach- und angehende Führungskräfte aus der ÖPNV-Branche beziehungsweise dem Verkehrsbereich zum Master qualifizieren können. Die vorhandenen Kenntnisse aus Beruf und erstem Studium sollen durch zusätzliches interdisziplinäres Sach- und Methodenwissen erweitert und durch aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen im Personenverkehrsmarkt und ÖPNV ergänzt werden. Im Beitrag werden Ziele, Aufbau und Inhalte sowie Lernmethoden und Veranstaltungsformen des neuen Studiengangs beschrieben und die Voraussetzungen für eine Teilnahme erläutert.
Summary
Master programme Public Transport and Mobility
The University of Kassel will be offering a workflow-embedded Master Programme Public Transport and Mobility starting October 2013 enabling people alongside their employment to qualify for Master of Science. The existing skills acquired in career and undergraduate studies should be broadened with interdisciplinary knowledge and methodical skills as well as new results in transportation research. The following article describes aims, structure and contents as well as learning methods and types of presentation of the new master programme. Futhermore, the article explains the access formalities for students who want to attend the master programme.

Praxis
SolarWinds hilft beim Bau der U-Bahn-Linie C in Rom

Technik
Dr. Jürgen Brandes / Sandra Gott-Karlbauer / Dipl.-Kfm. (FH) Andreas Laske / Nils Schmidt
Städte auf dem Weg zur wachsenden Mobilität der Zukunft ►
Siemens präsentiert auf der UITP in Genf sein Portfolio für nachhaltige Mobilität in den Städten
Zusammenfassung
Bis 2025 soll der private Individualverkehr auf rund 2,7 Mrd Fahrten pro Tag steigen. Effiziente und nachhaltige Mobilität ist daher das zentrale Handlungsfeld für Städte und Gemeinden weltweit. Um auch in Zukunft mobil zu sein, brauchen Städte eng vernetzte Transport- und Informationssysteme. Daher stellt Siemens auf der UITP in Genf ein breites Lösungsportfolio vor, vom Netzleitsystem für die Bahnstromversorgung über eine IT-basierte Plattform für multimodales Reisen bis hin zum ersten im Linienverkehr eingesetzten Vollelektrobus Europas.
Summary
Cities on the way to ensure increasing mobility in the future
By 2025, private motor vehicle traffic is expected to rise to about 2.7 billion trips daily. Efficient and sustainable mobility is therefore the main item on the agenda for cities and communities around the world. In order to ensure mobility in the future as well, cities require closely linked transportation and information systems. This is why Siemens is presenting a wide-ranging portfolio of solutions at this year's UITP in Geneva ? solutions for everything from a power control system for the traction power supply and an IT-based platform for multimodal travel to Europe's first all-electric bus for line service.
Dipl.-Inf. (FH) Michael Zwank
Leicht und sparsam ? neue Schwebebahnen für Wuppertal ►
Auslieferung der 31 neuen Fahrzeuge bis Ende 2015
Zusammenfassung
Generationswechsel in Wuppertal ? bis Ende 2015 erhalten die Wuppertaler neue Schwebebahnwagen. Die begrenzte Traglast des Gerüsts stellt die Konstrukteure dabei vor große Herausforderungen: eine leere Bahn darf nicht mehr als 25,6 Tonnen wiegen. Gemeinsam mit einem Netzwerk aus europäischen Spezialisten entwickelt und produziert der Generalunternehmer Vossloh Kiepe leichte und wirtschaftliche Fahrzeuge. Neben dem Gewicht liegt ein Augenmerk auf der elektrischen Antriebsausrüstung, denn zukünftig wird die Schwebebahn im Zwei-Minuten-Takt verkehren.
Summary
Light and cost effective ? new suspension railcars for Wuppertal
Changing of the guard at Wuppertal: until end of 2015 the people of Wuppertal will be getting new suspension railcars. The limited load-bearing capacity of the supporting scaffolding posed a vast challenge for the engineers since an empty railcar does not weigh more than 25.6 t. Together with a network of European specialists, Vossloh Kiepe ? as contractor in charge ? is developing and producing these lightweight and cost-effective vehicles. Besides weight, an important consideration is the electric traction system since the new vehicles will be running at 2-minute intervals.
Dr. Immo von Fallois / Dr. Sebastian Heindrichs
Von der U-Bahn bis zum Elektrobus ►
Bombardier Transportation auf der UITP 2013
Zusammenfassung
Auf der UITP 2013 präsentiert der Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation seine innovativen Technologien und Produkte, die die Zukunft der Mobilität prägen werden. Dabei werden sowohl höhere Effizienz und Kapazität als auch Elektromobilität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen.
Summary
From Tubes to electro driven buses
At UITP 2013 Bombardier Transportation introduces the future of mobility with its latest generation products. It?s all about higher efficiency and capacity as well as e-mobility and sustainability.

Verkehrsplanung
Dr.-Ing. Karin Arndt / Dr.-Ing. Josef Becker
Beispielhafte Bahnhöfe im RMV ►
Was bei der Bahnhofsgestaltung zu beachten ist
Zusammenfassung
In den vergangenen Jahren hat sich der RMV an zahlreichen Stationsmodernisierungen beteiligt. Die dabei erworbenen Erfahrungen wurden zu einem Konzept für Musterbahnhöfe weiterentwickelt. Dabei werden funktionale Aspekte wie die barrierefreie Gestaltung ebenso berücksichtigt wie die Verknüpfung mit anderen Verkehrsträgern, die Anforderungen an das Stationsumfeld sowie die Ausstattung mit Komfortmerkmalen. Wichtig ist eine gesamtheitliche Betrachtung der Station und ihres Umfelds sowie der Anforderungen der Nutzergruppen, so dass am Ende ein schlüssiges Gesamtkonzept steht.
Summary
Pattern stations for the RMV
In recent years, RMV has participated in numerous station improvements. The experiences thus acquired were further developed into a concept for so-called pattern stations. Functional aspects such as barrier-free design are regarded as well as the link with other modes of transport, the requests of the station environment as well as the facilities with comfort features such as toilets or seating accomodations. A holistic view of the station and their environment, as well as the needs of various user groups is important, so that at the end there is a consistent overall concept.
Dipl-Ing. Reiner Brandau / Dipl.-Ing. Udo Lenz
Die neue Tram Kassel?Vellmar ►
Planung und Bau der Straßenbahntrasse und die erforderlichen Maßnahmen zum Immissionsschutz
Zusammenfassung
Die neue Linie 1 der Straßenbahn in Kassel verbindet seit dem 22. Oktober 2011 die benachbarte Stadt Vellmar mit Kassel. Die neue Straßenbahntrasse wurde von der ehemaligen Endhaltestelle Holländische Straße über die Bundesstraße 7/83 in das Zentrum von Vellmar geführt. Bei der Planung waren die Immissionen der zukünftigen Gleistrasse zu berücksichtigen. In einem Teilabschnitt wurde eine neue elastische Oberbauform zum Schutz erschütterungsempfindlicher Geräte eines Industrieanliegers eingesetzt.
Summary
The new tram line Kassel-Vellmar
Since 22 October 2011, the new tram line No.1 in Kassel connects the neighboring city of Vellmar with the regional centre of Kassel. The new track runs from the former terminus Holländische Straße via Bundesstraße 7/83 to Vellmar city center. Immission control was one of the aspects to be considered when planning this new track. An elastic superstructure to protect the vibration sensitive devices of an industrial resident was implemented in one section of the track.

Verkehr/Umwelt
Professor Dr. Ing. Adolf Müller-Hellmann
Batteriebusse ante portas!? ►
Zeit ist reif für Start der Ablösung von Diesel- durch Elektrobusse
Zusammenfassung
Die Zeit ist reif, mit der Erprobung und Realisierung der technischen Voraussetzungen zur Vorbereitung einer kontinuierlichen Ablösung von Dieselbussen des ÖPNV durch Busse mit elektrischen Antrieben zu beginnen. Dieses kann kostengünstig und zügig durch die entsprechende Adaption vorhandenen Gleichspannung-Infrastrukturen des ÖPNV erfolgen. Diese könnten auch zur Schaffung multimodaler Plattformen zur Versorgung von Batteriefahrzeugen verschiedener Verkehrsträger des Personenverkehrs und des städtischen Güterverkehrs mit elektrischer Energie genutzt werden.
Summary
Electric buses ante portas!?
The time has come to test and realise the technical conditions for preparing a consistent replacement of public transport diesel buses by buses with electric drives. If the existing DC infrastructures of public transport are adapted, it will be possible to do so fast and at low cost. These DC infrastructures can also be used as a basis for multimodal platforms for the charging of the batteries of vehicles of various modes of passenger transport and urban freight transport.
Dipl.-Ing. Ulrich Sieg / Dr.-Ing. Christoph Levin
25 Prozent Energieeinsparung als Ziel ►
Die ganzheitliche Strategie der Hamburger Hochbahnzur Senkung des Stromverbrauchs der U-Bahn
Zusammenfassung
Die Hamburger Hochbahn AG hat stets nach Möglichkeiten gesucht, den Fahrstromverbrauch ihrer U-Bahn zu reduzieren. Mit Einführung neuer Technologien und moderner Betriebsverfahren konnte der Verbrauch je Wagen-km seit 1996 um fast 20 Prozent reduziert werden. Die neue, ebenfalls rückspeisende Fahrzeuggeneration DT5, weitere stationäre Energiespeicher und zügigere Türschließprozesse sollen darüber hinaus einen Zielwert von mindestens ?25 Prozent erreichen.
Summary
25 per cent reduction of power consumption as an aim
Hamburger Hochbahn AG is permanently searching possibilities to reduce the power consumption of their metro system. With the introduction of new technologies as well as modern operation methods the power consumption of metro cars per vehicle km could have been reduced by nearly 20 p.c. since 1996. A further reduction of power consumption of at least 25 p.c. shall be achieved by the inauguration of a new generation of metro cars (DT5) being equipped with an energy recovery system, by additional stationary energy storages and by a faster door-closing process.