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Alba Publikation, BestNr. 2533
1. Auflage, Paperback,
Format 17,5 x 21 cm, 192 Seiten,
280 Abbildungen
ISBN 978-3-87094-253-3
Neuerscheinung August 2008
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Schienentransit Brenner
Inhaltsverzeichnis
Kufstein–Innsbruck–Brenner 11 Bozen–Franzensfeste–Brenner 23 Systemdifferente Elektrifizierung 39 Andere Länder – andere Signale 48 Vorspann- und Nachschiebedienste 60 Triebfahrzeuge BBÖ, DRB, ÖBB 68 Italienische Drehstrom-Traktion 89 FS-Gleichstrombetrieb ab 1965 102 Reisezüge über den Brenner 124 Korridorzüge nach Osttirol 137 Güterverkehr im Open Access 148 Freier Netzzugang in der EU Rollende Landstraße und Trailerzug 160 Bahndienst, Jubiläen, Loktransit 173
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Umschlagtext
Im Jahr 1929 trafen am Brenner erstmals zwei inkompatible Bahnstromsysteme unterschiedlicher Betreiber aufeinander. Heute hat sich dieser höchstgelegene Punkt des mitteleuropäischen Vollbahnnetzes zur Schnittstelle divergierender Bahnnetze gewandelt und machte so möglich, dass sich die Brennerachse zur Hauptschlagader des Nord-Süd-Verkehrs entwickeln konnte.
Doch um hierhin zu gelangen, mussten zuerst Widerstände aus veschiedenen Mentalitäten und Unternehmenskulturen überwunden werden. Diese zeigten sich nicht nur in den unterschiedlichen nationalen Elektrifizierungs-Systemen, sondern auch in den Sicherheitstechniken oder bei den Betriebsvorschriften.
Die vorliegende Publikation zeichnet die Chronik von 80 Jahren elektrischer Traktion am Brenner im Abschnitt zwischen Kufstein und Bozen nach, mit gleicher Informationstiefe bezüglich ÖBB- und FS-Anteil.
Der liberalisierte und in Ansätzen interoperable Netzzugang hat die eingefahrenen Strukturen des Brennerverkehrs nachhaltig verändert. Aus bislang kooperierenden Bahnverwaltungen sind Konkurrenten auf einem zuvor geschützten Heimmarkt erwachsen. Hinter neuen, pseudo-
privaten Zugbetreibern ziehen defacto die DB AG bzw. FS Trenitalia GL die Fäden, auf der Verliererseite steht Rail Cargo Austria. Der viergleisige Ausbau im Inntal erfolgt als lärmfreie Unterflurtrasse, als Teil einer künftigen Tunnelkette von Brannenburg bis Branzoll.
Autor: Dr. Helmut Petrovitsch (60), Bundesbahn-Direktionsrat im Ruhestand, ehemaliger Leiter des elektrotechnischen Versuchswesens der ÖBB, freier Mitarbeiter des eisenbahn-magazins und internationaler Fachzeitschriften seit über 35 Jahren, Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft „Verkehrsarchiv Tirol“.
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