Alba Fachverlag, BestNr. nv201201
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Der Nahverkehr, Heft 1-2/2012
Inhaltsverzeichnis
Kommentar
Prof. Knut Ringat Die smarte Zukunft des eTickets Betrieb
Dipl.-Kfm. Birgit Wirth Das Handy als Ticket nutzen ► Entwicklung und Perspektiven von Touch&Travel ZusammenfassungTouch&Travel macht das Handy zum Ticket, um den Kunden den Zugang zum Personenverkehr einfach zu gestalten. Die Kunden brauchen keine Tarifkenntnisse und müssen vorab keinen Fahrschein kaufen. Stattdessen melden sie sich vor der Fahrt über das Handy an und danach wieder ab. Abgerechnet wird monatlich. Hohe Flexibilität und niedrige Kosten machen das Verfahren zukunftsfähig und attraktiv für Verkehrsunternehmen. SummaryUse the cell phone as a ticket To facilitate customers the access to the local public transport, Touch&Travel makes the cell phone a ticket. Customers do not need any knowledge about fares and need not buy any tickets before travelling. Instead, they comfortably log-in via cell phone before and check-out after the travel. The account is balanced once a month. High flexibility and low costs make the system sustainable and attractive for transportation companies. Matthias Wiarda / Steffen Bork Hamburg führt E-Ticketing ein ► Vom Konzept zur Realisierung: Die elektronische Kundenkarte des HVV ZusammenfassungDer Hamburger Verkehrsverbund hat im letzten Jahr zunächst in einem Pilotgebiet mit der Einführung elektronischer Kundenkarten begonnen. Hauptziele sind die Einführung eines neuen Tarifprodukts für Gelegenheitskunden sowie eine bessere Kundenbindung durch den Aufbau einer direkten Vertragsbeziehung mit heute anonymen Fahrgästen im Bar-, Schalter- und Großkundenbereich. Dafür sollen die HVV-Kunden eine Kundenkarte erhalten, die perspektivisch für alle Tarifprodukte verwendbar ist und bargeldlosen Vertrieb unterstützt. SummaryHamburg starts Electronic Ticketing In the past year, and initially as a pilot project, the Hamburg Public Transport Association (HVV) commenced the launch of an electronic customer card. A main target is the introduction of a new option in the fare product range to cater for the occasional customer. In addition, greater customer loyalty is anticipated on establishment of a direct contractual relationship with as yet anonymous customers. For this reason, all HVV customers will receive a customer card which, looking ahead, could be used for all fare products and to support cashless operations. Dipl.-Geogr. Christoph Landwehr / Dipl.-Geogr. Martin Runkel / Dipl. Verw.-Betriebswirt Bernhard Ehrhardt / Dipl.-Phys. Marek Gadau Über Verbundgrenzen hinweg mobil mit Handy-Ticket fanta5 ► Die Umsetzung einer verbundübergreifenden Lösung im Handy-Ticket Deutschland für ganz Südbaden ZusammenfassungFünf südbadische Verbünde (so genannte ?fanta5?-Verbünde) haben gemeinsam mit der Deutschen Bahn ein weiteres Kooperationsprojekt gestartet: das HandyTicket fanta5. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt ist Teil des Handy-Tickets Deutschland und ermöglicht auf Basis einer fakultativen Einbindung von Verbundtarifen die Abbildung der Reisekette von Tür zu Tür auch über die Verbundgrenzen hinweg. Der Artikel beleuchtet die tariflichen und systemischen Grundlagen dieses Projektes. SummaryMobility beyond frontiers of transport associations by using handyticket fanta5 The five transport association networks in the south-west of Baden-Württemberg (Germany) (so called ?fanta5?) have started another cooperation venture: HandyTicket fanta5. The project is promoted by the State of Baden-Württemberg and takes part in Handy-Ticket Deutschland, a nationwide mobile phone ticket offer in Germany. HandyTicket fanta5 based upon the optional integration of transport associations rates to reproduce complete travel chains in the whole area of fanta5. The article approaches the basics of this project. Stefan Grieneisen / Dipl.-Soz. Svea Rasmus Die Deutsche Bahn im Web 2.0 ► Soziale Netzwerke als individuelle Ratgeber für Fahrgäste ZusammenfassungFür den Austausch mit ihren Kunden ist die Deutsche Bahn seit einigen Monaten auch in sozialen Netzwerken aktiv. Die DB hat damit ein Gesicht bekommen ? das von Jana, Christian oder Filiz. Sie gehören zum Social Media Dialog-Team von DB Dialog, der Bahntochter für Telefon- und Onlineservices, die sich damit ein weiteres Kompetenzfeld erschlossen hat. SummaryDeutsche Bahn in the Web 2.0 A few months ago, Deutsche Bahn has started being active on social networks, to exchange with its customers. Deutsche Bahn now has a human face in the form of Jana, Christian or Filiz. They are part of DB Dialog?s Social Media Dialogue Team. DB Dialog, Deutsche Bahn?s Telephone & Online Services subsidiary, has expanded into a new field of expertise. Dipl.-Kffr. Anja Georgi / Dipl.-Volksw. Volker Lampmann / Christine Wüst-Rocktäschel, M. A. Code scannen ? Echtzeit kennen:Echtzeitinformationen via Handy ► Offenbach führt QR-Codes an Haltestellen für die Fahrgastinformation ein ZusammenfassungIn Zeiten stetig wachsender Erwartungshaltung an aktuelle und jederzeit an jedem Ort abrufbare Informationen zur gegenwärtigen Verkehrssituation im ÖPNV setzen Nahverkehr in Offenbach GmbH und Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH in Offenbach am Main seit Dezember 2011 mit wachsendem Erfolg auf QR-Codes auf den Aushangfahrplänen. Sie ermöglichen eine minutengenaue Echtzeitanzeige von Fahrplandaten auf dem Smartphone und dem internetfähigen Fotohandy des Fahrgastes. SummaryScanning the code ? knowing the real time arrival: Up-to-date-information via smartphone In times of a permanently increasing expectation for up-to-date information on the public transport system that are accessible anywhere, Nahverkehr in Offenbach GmbH and Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH decided to establish QR-Code technology on the time-tables which are posted at the bus-stops. These codes enable passengers via the use of a smartphone or of a web compatible mobile phone to have access to real-time departure information at any time at any bus-stop. Dipl.-Betr.wirtin (FH) Petra Ruckgaber Informationsstelenfür die schnelle Fahrplanauskunft ► Fahrgastinformationssysteme an stark frequentierten Umsteigeplätzen ZusammenfassungDas Darmstädter Verkehrsunternehmen HEAG mobilo informiert ihre Fahrgäste umfassend im Zwei-Sinne-Prinzip und setzt neben dynamischen Anzeigen auch Sprachansagen ein. Im Zuge einer Modernisierung hat es am Luisenplatz ? einem sehr stark frequentierten Umsteigeplatz in Darmstadt ? sechs neue Fahrgastinformationssäulen aufgestellt, bei denen sehr viel Wert auf die Barriere-Freiheit sowie auf modernste Anzeigentechnologie gelegt wurde. SummaryInformation pillars for the fast customer information The Darmstadt transportation company HEAG mobilo comprehensively informs its passengers according to a Two-Sense principle. This means not only dynamic displays but also voice announcements are used. As part of a modernization process, the company has installed six new passenger information pillars at the Luisenplatz, a quite busy place in the Darmstadt city center. They are putting considerably focus on accessibility as well as on the latest display technology. Dr. phil. Uwe Rennspieß Linienbus als Zugang zum Internet ► Komfort und Extras heben die Kundenzufriedenheit ZusammenfassungAls eines der ersten Nahverkehrsunternehmen in Deutschland bieten die Busunternehmen der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) seit September 2011 ihren Fahrgästen einen WLAN-Hotspot zum kostenlosen Surfen im Internet an. Bisher sind vier Schnellbus-Linien mit 15 Fahrzeugen entsprechend ausgestattet. Dieser Beitrag stellt die erforderliche Technik vor, gibt Auskunft über die Kosten und geht der Frage nach, ob sich solche Extras im Linienbus lohnen. SummaryService bus as an access point to the web Since September 2011 and as one of the first local passenger transport companies in Germany, the bus companies of the Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH (WVG) have offered their passengers a free of charge wifi HotSpot. Up to now, four bus lines of totally 15 vehicles have been provided with the appropriate equipment. This article presents the required technical features, informs on costs and is considering the question whether such extras are worthwhile in service buses. Dr. Markus Haller / Dipl.-Geogr. Bernhard Finke / Dipl.-Ing. Martin Albrecht / Dr.-Ing. Jens-Martin Gutsche Billiger wohnen im Umland?Mobilitätskosten von Wohnorten ► MVV-WoMo ? Der Wohn- und Mobilitätsrechner des MVV ZusammenfassungDer MVV-Wohn- und Mobilitätsrechner (MVV-WoMo) ist eine kostenlose Online-Anwendung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes, der Privathaushalten die Möglichkeit eröffnet, die Folgen der Entscheidung für eine Wohnung an verschiedenen Standorten in der Region München transparent aufzuzeigen. Mit einbezogen werden die Auswirkungen auf die Umwelt. Viele Vergleichsrechnungen zeigen, dass durch einen Umzug ins Umland häufig keine Einsparungen erzielt werden. Das Potenzial hängt maßgeblich von der Verkehrsmittelwahl ab. SummaryIs it cheaper to live in the surrounding countryside? Mobility costs at different locations The residential and mobility cost calculator of Munich?s Transport and Tariff Association (MVV) is a free online tool which gives the chance to private households to illustrate the consequences for different places of residence in the area of Munich. The daily traffic routes by different means of transport that have to be taken at the respective home are also included as well as the impact on the environment. Comparative calculations show that savings can not always be achieved by moving to the countryside. The potential depends largely on the choice of transport. Drs. Ing. Jozef A.L. Janssen / Daniel Krings Ein Ticket für ganz Deutschland ► VDV-Kernapplikation: Der (((eTicket Standard für Deutschland Bericht über aktuellen Stand und Perspektiven des eTickets ZusammenfassungEnde 2011 wurde das (((eTicket Deutschland in drei wichtigen Metropolregionen Deutschlands eingeführt. So erhalten Fahrgäste in Berlin, Hamburg und Frankfurt nun auch eine Chipkarte für die Nutzung des ÖPVN. Weitere Regionen werden 2012 folgen. In organisatorischer Hinsicht konnte mit der Verabschiedung der Teilnahmeverträge am eTicket ein wichtiger Schritt vollendet werden. Die Zentrale Vermittlungsstelle sowie das Sperrlistenmanagement des (((eTicket Deutschland sind als zentrale Bausteine erfolgreich im Betrieb gegangen. Mit Luxemburg wird ein Nachbarstaat ein auf dem VDV-KA Standard basierendes Kartensystem ausschreiben. Und für das Thema eMobilität und Multimodalität ist das (((eTicket Deutschland ebenfalls gerüstet. SummaryOne ticket for all over Germany At the end of 2011, the (((eTicket Germany has been implied in three important German metropolis regions. Passengers in Berlin, Hamburg and Frankfurt now get a chip card for using the local passenger transport system. Further regions will follow in 2012. For organizational reasons, the adoption of the agreement to participate in the eTicket system has been a very important step towards this process. The Central Office as well as the Certificate Revocation Management, both key elements of the (((eTicket Germany have successfully been implemented. Luxembourg will issue a tendering process for an EFM based card system developed by the Association of German Transport Companies (VDV). The (((eTicket Deutschland is even prepared for the topics eMobility and Multimodality. Praxis
Software unterstützt Personalcontrolling bei der Rheinbahn Technik
Dr. Andreas Müller / Dipl.-Inf. Dirk Gottschling Neu entwickeltes Lesegerät als elektronische Schaffnerzange ► Premiere: Bluetooth-Reader für E-Tickets ZusammenfassungDie Höft & Wessel AG entwickelt ein vollkommen neues mobiles Kontrollterminal für elektronische Fahrkarten. Damit können E-Tickets auf Basis von RFID-, OCR-, und Barcode-Technologie gelesen werden. Das neue Terminal mit dem Namen almex.motive kann für alle E-Ticket-Standards wie VDV-KA, ITSO und Calypso eingesetzt werden. Als Optionen stehen WLAN und die NFC-Technologie zur Wahl. Als Besonderheit kann das Gerät auch über eine gesicherte Bluetooth-Verbindung mit einem Handheld verbunden werden. SummaryNew developed electronic smart handheld for train attendants Höft & Wessel is developing a completely new mobile inspection terminal for electronic tickets. It allows e-Tickets to be read that are based on RFID, OCR and barcode technologies. The new terminal known as almex.motive can be deployed for all e-Ticket standards such as ITSO, Calypso and VDV-KA. Other options available are WLAN and NFC technology. As a special feature, the device also can be combined with a handheld via a secure Bluetooth connection. Dr.-Ing. Klaus Niemann / Dipl.-Ing. Markus Balke Tatsächliche Einspareffekte von Hybridantrieben im Stadtbus ► Konzept- und einsatzabhängige Einflüsse auf die Kraftstoffersparnis in einem seriellen Hybrid-Gelenkbus ZusammenfassungDie tatsächliche Einsparung eines Stadtbusses mit einem seriellen Hybridantrieb hängt maßgeblich von zwei Einflussgrößen ab: Fahrzyklus und Antriebskonzept. Die theoretische Einsparung aus der vom Zyklus vorgegebenen Bremsenergie wird durch konzeptabhängige Verluste reduziert. Hierzu gehören Wirkungsgrade, Leistungsbegrenzungen, Bremsverluste und das Mehrgewicht. Die resultierende Einsparung beträgt auf stadtbustypischen Zyklen wie SORT zwischen 15 und 25 Prozent. SummaryActual saving effects of hybrid city busses The actual savings of a hybrid city bus mainly depends on two cause variables: driving cycle and driving concept. Theoretical cost savings from cycle-defined braking energy is reduced by conceptual losses. This includes the efficiency factor, performance limits, parasitic braking power and the additional weight caused by the hybrid. In typical city bus cycles, the resulting savings are between 15 and 25 per cent to an energetic comparable diesel vehicle. Dipl.-Ing. Udo Lenz Schall- und Schwingungsminderung beginnt bereits beim Fahrzeug ► Schon bei Konstruktion neuer Straßenbahnen Emissionseigenschaften berücksichtigen ZusammenfassungAuch das umweltfreundliche Verkehrsmittel Straßenbahn erzeugt Immissionen in der Nachbarschaft, die zu erheblichen Belästigungen führen können. Daher ist es wichtig Gleisanlagen und Fahrzeuge nach dem Stand der Technik zu betreiben. Hinsichtlich der Schallimmissionen von Fahrzeugen ist der Stand der Technik in der Geräuschabstrahlung definiert. Bei der Neubestellung von Fahrzeugen ist darauf zu achten, dass diese in den technischen Anforderungen zur Fahrzeugbeschaffung festgelegt sind. Es wird empfohlen, auch die Schwingungsemissionen des Fahrzeuges zu beachten. SummaryReduction of noise and vibration always starts with the vehicle Even the non-polluting transportation system tramway produces immission in the neighborhood which may lead to considerable inconvenience. For this reason it is important to operate tracks and vehicles according to the state-of-the-art. Referring to vehicle noise immission, the state-of-the-art is defined. When ordering new vehicles it needs to make sure that these definitions are specified in the technical requirements for the vehicle procurement. It is suggested to note the individual vibration immission of the vehicle. Verkehrsplanung
Dipl.-Wirt.-Inf. Bastian Amberg / Prof. Dr. Natalia Kliewer / Dipl.-Inform. Michael Beck Robuste Effizienz bei der Einsatzplanung für Bus und Fahrer ► Aktuelle Entwicklungen von Optimierungskomponenten für verspätungstolerante Umlauf- und Dienstplanung im Busverkehr ZusammenfassungStörungen und daraus resultierende Verspätungen sind insbesondere im Betrieb von städtischen ÖPNV-Unternehmen unvermeidbar. Durch den zunehmenden Einsatz von Optimierungskomponenten moderner Planungssoftware wird die Verteilung von Pufferzeiten minimiert. Dies lässt häufig eine Propagation der ursprünglichen Verspätungen zu und es entstehen Sekundärverspätungen bei nachfolgenden Aktivitäten. Dieser Artikel beschreibt aktuelle Entwicklungen für die robuste Optimierung, die eine sowohl effiziente als auch verspätungstolerante Einsatzplanung von Fahrzeugen und Fahrern gewährleisten soll. SummaryDelay-tolerant scheduling of vehicles and drivers Disruptions and their resulting delays are unavoidable, especially in the execution of public transport in urban areas. Increasing use of optimization modules of modern scheduling software reduces buffer times and raises the level of integration of activities of the calculated schedules. This often results in a propagation of primary delays and causes secondary delays of following activities. This article describes the current state of the development of robust optimization methods, which can guarantee both, an efficient and delay-tolerant scheduling of vehicles and drivers. Dipl.-Ing. Peter Panitz / Dipl.-Ing. Karin Jobke / Dipl.-Ing. Tobias Jensch Bürgerbeteiligung im Nahverkehr ► Mitwirkung der Fahrgäste an der Fahrplanerstellung im SPNV ZusammenfassungObwohl der Nahverkehrsfahrplan die Lebenswirklichkeit vieler Menschen direkt berührt, werden hier bislang nur selten die Bürger beteiligt. Berufspendler mit ihren sehr speziellen Fahrtwünschen sind oft von Fahrplanänderungen unmittelbar betroffen, erfahren von der Änderung aber erst, wenn der neue Fahrplan längst feststeht. Die NASA beendete diesen Zustand vor einigen Jahren und beteiligt seitdem die Fahrgäste an der Fahrplanung. Mit der rechtzeitigen Veröffentlichung der Fahrplanentwürfe im Internet ergibt sich nun die Möglichkeit für die Reisenden, sich zu den Entwürfen zu äußern, und für die NASA, darauf zu reagieren. SummaryCitizens? participation in public transport Although public transportation schedules have an immediate impact on every day lives of a large number of citizens, citizens rarely have the opportunity to participate in the planning process. Commuters with their very specific transportation needs are often directly affected by schedule changes, but are informed of schedule changes only after the end of the planning process when the new timetable is published. NASA terminated this condition several years ago and has implemented citizens? participation as a part of the schedule planning process. With the timely publication of draft timetables on the internet travellers have an opportunity to comment on the drafts, and respond to NASA. Verkehr/Umwelt
Bus-Port mit cleverem Öko-Dach ► ESWE Verkehr macht aus der Not gleich vier Tugenden ZusammenfassungBei der Wiesbadener ESWE Verkehrsgesellschaft wurde im Sommer vergangenen Jahres ein Bauwerk eingeweiht, das ebenso ungewöhnlich wie innovativ ist. Der Bus-Port, ein Linienbus-Carport im XXL-Format, ist ein wahres Multitalent: Nicht nur, dass er die Busse je nach Jahreszeit vor sommerlicher Hitze oder winterlicher Kälte bewahrt und dass das Regen- und Schmelzwasser, das sich auf ihm ansammelt, in die ESWE-Buswaschanlage eingespeist wird ? vor allem trägt der Bus-Port auf seinem Dach eine riesige Photovoltaik-Anlage, die auf umweltfreundliche, weil emissionsfreie Weise pro Jahr rund 400000 Kilowattstunden regenerativen Strom erzeugt. SummaryBus-Port with a smart roof In the summer of last year, the Wiesbaden ESWE Verkehr company inaugurated a building that is as exceptional as it is innovative. The Bus-Port, a public bus carport in XXL format, is a true multi-talent: It does not only protect the busses from heat or cold depending on the season, it also collects rain- and meltwater, that accumulates on top of the Bus-Port, in a receiver tank for the ESWE bus wash. Most notably, however, the Bus-Port boasts with a large photovoltaic-system on its roof, which generates about 400000 kilowatt hours of environmentally friendly, thus emission-free, renewable electricity per year.
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