Kommentar
Dipl. Ing. Uta Maria Pfeiffer
Nachhaltige Mobilität mit Bussen und Bahnen
Betrieb
Renate Rogge / Harald Wenzig / Dipl.-Ing. Christian Huber
Fahrer flexibler disponieren ►
Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH setzt Flexplan zur Flexibilisierung der Personaldisposition ein
Zusammenfassung
Im Juni 2008 führte der Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP) das Modul Automatische Personenbezogene Dienstreihenfolgeplanung (APD) der Firma IVU im Rahmen der Planungssoftware Microbus unter den Namen Flexplan ein. Damit ging die ViP weg von der klassischen manuellen Bearbeitung der Dienstreihenfolge und der Personaldisposition. Flexplan berücksichtigt die Dienst- und Freiwünsche des Fahrpersonals im Vorfeld der Planungen, ermöglicht die Kontrolle und Beeinflussung der Arbeitszeitkonten, automatisiert und flexibilisiert die Dienstreihenfolge und die Personaldisposition.
Summary
A more flexible personnel dispatch
In June 2008 the public transportation company of Potsdam (ViP) introduced the module Automatic Roster Layout by the company IVU for the planning software Microbus under the name of Flexplan. This way the ViP moved away from the classic way of manual roster management and personnel dispatch. Flexplan allows for the consideration of the driver’s shift class requests in the run-up of the planning process, offers a control of the working-time accounts, automates the roster management as well as the personnel dispatch and makes them more flexible.
Peter Wolfgang Berndt
Mit dem Zug nonstop zum Flug ►
In 16 Minuten bringt der City Airport Train seine Fahrgäste von der Wiener Innenstadt zum Flughafen Wien-Schwechat
Zusammenfassung
Ohne Stau und Stress bringt der City Airport Train (CAT) seine Fahrgäste in nur 16 Minuten von der Wiener Innenstadt zum Flughafen und zurück. Der starke Passagieranstieg bestätigt sein erfolgreiches Konzept: Nach nur fünf Jahren – seit der Einführung dieser Zugverbindung Ende 2003 – erreicht der CAT seinen Break Even.
Summary
With the train to the airport
In only 16 minutes and without any stress the City Airport Train (CAT) carries it’s passengers from the city of Vienna to the airport. The increasing of the numbers of passengers confirms the successful first draft of the CAT: After only five years – since the introduction of the connection end of 2003 – the City Airport Train reaches the Break Even.
Marketing
Wilhelm Georg Hanss / Dipl.-Ing. Peter Nebe / Dipl.-Math. Michael Selle / Dipl.-Ing. Ulf Jung
Problemlos fahren mit easy.GO! ►
Integrierter mobiler Reisebegleiter für den ÖPNV mit Navigation und Ticketing
Zusammenfassung
Die LVB entwickeln im Rahmen des Bundesforschungsprojektes Mosaique gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI und der agent factory GmbH ein mobiles integriertes Informationssystem für ÖPNV-Kunden auf Handybasis. Dieses System nennt sich easy.GO! Es ist ein Kundeninformationssystem mit angeschlossenem Ticketerwerb. Das gesamte System wird seit dem 1. Mai 2009 im Großraum Leipzig getestet und läuft in zwei Etappen. Es ist vorgesehen, das System im November auf den gesamten Mitteldeutschen Verkehrsverbund auszuweiten.
Summary
Easy going with easyGo!
In the course of the federal research project Mosaique that was carried out by an independent institution for transportation and infrastructure systems, the Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI together with the agentfactory GmbH, the Leipziger Verkehrsberiebe GmbH (LVB) are developing a mobile integrated information system in cell phones for public transport customers. This system includes a ticket service and is called easyGo! It will be tested starting on 1st May 2009 in the greater area of Leipzig and takes place in two stages. The system is intended for an extension to the complete Central German Transport Association in November.
Dr. Johannes Theißen / Dipl.-Geogr. Walter Noé / Dipl.-Geogr. Gerd Graf
Geld zurück bei Verspätung ►
Pünktlichkeitsgarantie für lokale Verkehre im Rhein-Main-Gebiet
Zusammenfassung
Leistungsgarantien für ÖPNV-Kunden werden in der Fachwelt schon seit mehreren Jahren intensiv diskutiert. Seit August 2008 können Kunden in einem Teil der Region Rhein-Main bei Verspätungen die 10-Minuten-Garantie in Anspruch nehmen, bei der sie den Fahrpreis erstattet bekommen. Für die kundenfreundliche und effiziente Abwicklung wurde ein EDV-System entwickelt, das die dezentralen Organisationsstrukturen bei der Bearbeitung und Auszahlung der Reklamationsfälle berücksichtigt. Bereits nach wenigen Monaten hat die 10-Minuten-Garantie einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und wird inzwischen mehr als 1000 Mal monatlich mit hoher Zufriedenheit von den Kunden genutzt.
Summary
Get your money back on delay
For many years there has been an intensely discussion between experts to grant passenger service in the local public transport. Since August 2008, customers in the greater Rhine-Main area may claim for a so-called 10-minutes guarantee getting a refund in case the delay exceeds 10 minutes. A software program has been developed considering the local organization structures on processing and refunding the claims. Within a few months this 10-minutes-guarantee has already been very successful and is called upon more than 1000 times a month to the customer’s complete satisfaction.
Manfred Strohmayer / Tanja Wallner
Internet als Vertriebsweg mit großer Zukunft im ÖPNV ►
Grundlagen und Realisierung bei den Wiener Linien
Zusammenfassung
Entwicklung und Bereitstellung des Online-Fahrkartenshops bei den Wiener Linien: Das Sortiment erstreckt sich von Netzkarten (24-h Tickets, …) über Jahreskartenabos bis hin zum Semesterticket für Studierende. Die Umsatzentwicklung und das Resümee zeigen, dass es funktioniert.
Summary
Internet as a medium of sales with great future
Development and realisation of the Wiener Linien (public transport company of Vienna) ticket shop – the range of tickets starting from runaround tickets, to yearly travel cards through to tickets for students. Sales trend and résumé show that it is in good working order (works like a charm).
Praxis
Sicher unterwegs im Landkreis Oberhavel
Ticketautomaten im Universal Design – Einer für alle
Technik
Dipl.-Ing. Harald Berger / Frank Waldenmaier
Neues Bergungskonzept für die Straßenbahn in Gera ►
Hilfsgerätewagen für erhöhte Einsatzanforderungen ertüchtigt
Zusammenfassung
Das Bergungskonzept der Geraer Straßenbahn ist schienengebunden. Hierfür wurde der vorhandene Hilfsgerätewagen so ertüchtigt, dass er die Eingleis- und Bergungstechnik aufnehmen kann. Die Fahrzeugsteuerung wurde auch erneuert (Drehstromsteuerung) und eine Fahrbatterie installiert, die das begrenzte Fahren ohne Fahrleitung erlaubt.
Summary
New concept of removing of the tramway in Gera
The tramway company in Gera has a concept of removing that is bound on tracks. The existing tramcar for auxiliary equipment was upgraded for the integration of this technology. Also the propulsion (Inverter, AC motors) and control equipment was renewed and a drive-battery was installed, to permit a limited running without overhead wire.
Verkehrsplanung
Dipl. Ing. Gerald Hamöller / Dipl.-Ing. Christian Trescher
Lebenszykluskosten der Schiene und externe Effekte ►
Urban Track – Projekt zur Harmonisierung von städtischer Schieneninfrastruktur
Zusammenfassung
Das Ziel des europäischen Forschungsprojektes Urban Track ist die Entwicklung harmonisierter Schieneninfrastruktur sowie harmonisierter Instandhaltungsprozesse, die es erlauben, die Lebenszykluskosten signifikant zu senken. Für jedes der im Rahmen von Urban Track entwickelten Produkte sowie für jede Instandhaltungsmethodik muss daher ein LCC-Nachweis geführt werden. Hierfür wurde eine LCC-Kalkulationsmethodik gemäß EN60300-3-3 entwickelt, die auch externe Effekte berücksichtigen kann. Auf eine allgemeine Akzeptanz der Methodik wurde dabei besonderer Wert gelegt.
Summary
Lifecycle costing of tracks and external effects
The major goal of the European research project Urban Track is the development of harmonised urban light rail and metro infrastructure as well as harmonised maintenance methodology against the background of significant reduction in LCC. For any new product or maintenance methodology developed within Urban Track the LCC must be proofed. Therefore an LCC calculation methodology according to the EN60300-3-3 was developed. Additionally a consideration of external effects is possible. The general acceptance of the methodology was emphasised.
Dipl. Ing. Margitta Zerna-Beck / Dipl.-Ing. Christoph Gipp
Linienverkehrsoptimierung in ländlichen Räumen ►
Effizienzsteigerung des Verkehrsangebotes unter Einbeziehung bedarfsorientierter Bedienungsformen
Zusammenfassung
Der ÖPNV der Region Finsterwalde im Land Brandenburg wird wie in vielen ländlich geprägten Regionen derzeit deutlich durch die Schülerbeförderung und einen immensen Kostendruck geprägt. Zielstellung ist daher wie in vielen Regionen die Reduktion der Kosten für die Erbringung von Leistungen im ÖPNV bei gleichzeitiger Optimierung und wenn möglich Verbesserung der angebotenen Leistungen. Diese Aufgabe wird durch eine Neukonzeption der lokalen Bedienungskonzepte unter Einbeziehung nachfrageorientierter Bedienungsformen umgesetzt. Dazu erfolgt eine Bündelung des ÖPNV auf klaren Linienwegen, die Vernetzung mit dem SPNV und die Einrichtung von Taktverkehren oder zumindest taktähnlichen Fahrtenlagen. Der genutzte Optimierungsansatz verzichtet ganz bewusst auf die Staffelung der Schulanfangszeiten.
Summary
Optimization of public transport in rural regions
Public transport in many rural areas like the district of Elbe-Elster in the Federal State of Brandenburg is determined by high cost pressure and a clear focus onto school transportation. The overall objective therefore is the cost reduction for the public transport performance and at the same time an operational optimization that leads to a better service level. In the District of Elbe-Elster this task was elaborated by a redevelopment of the local service concepts under consideration of demand responsive transport forms. The relevant elements of this project include a concentration of the public transport services in corridors, the installation of integrated connections to existing commuter rail services as well as the design of synchronized timetables (if possible). A main difference to the commonly used optimization strategies is the avoidance of scaling of the school timetables that often causes endless adjustment processes.
Dr. Martin Schiefelbusch, MA MSc
Miteinander reisen: Vom Transport zum Reiseerlebnis ►
Reiseerleben und Reisekultur im Nahverkehr
Zusammenfassung
Mobilität im ÖV und Pkw wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Das Reiseerleben im öffentlichen Verkehr ist unter anderem durch das gemeinsame Reisen einander unbekannter Personen als zentrales Merkmal charakterisiert. Der Beitrag diskutiert die Formen des unter diesen Bedingungen entstehenden Gemeinschaftserlebens und stellt Beispiele von Maßnahmen zur Gestaltung eines positiven sozialen Reiseumfelds vor.
Summary
Traveling together: from transport to positive travel experience
The perception of public and private mobility differs significantly. The public transport travel experience is amongst other factors characterized by the fact that people who do not know each other travel together in the same vehicle. The article discusses the different ways in which community is perceived in this setting and presents some examples for the design of a positive social travel environment.
Dr.-Ing. Christoph Groneck
Erfolgsrezepte von Frankreichs neuen Straßenbahnsystemen ►
Warum die Tram-Renaissance westlich des Rheins so überzeugend ist
Zusammenfassung
Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden in Frankreich nahezu alle Straßenbahnsysteme. Aber inzwischen erlebt die Straßenbahn eine Renaissance in Frankreich, beginnend mit Nantes 1985. Zurzeit gibt es 17 Straßenbahnsysteme der zweiten Generation; eine Entwicklung, die große Aufmerksamkeit erregte. Was waren die Gründe für den bemerkenswerten Wandel? Offenbar haben die generellen Planungsstrategien für den ÖPNV in Frankreich einen kompletten Wandel in den letzten drei Dekaden erlebt. Der Artikel fasst die Voraussetzungen und Strukturen des ÖPNV in Frankreich und des Prozesses der Re-Integration der Straßenbahn in die französischen Städte zusammen.
Summary
Reasons of success of the new tramway systems in France
After World War II, nearly all urban tramway systems in France disappeared completely. But then, the tramways came back, beginning with Nantes in 1985. Today, France can boast 17 second-generation-tramways. This development attracted much attention. What were the reasons for these changes? Obviously, general strategies for the urban transport planning in France have changed completely during the last thirty years. The article summarises the basic conditions and structures of urban public transport in France and of the process of the re-integration of the new tramway systems in French cities.
Wirtschaft
Dipl.-Ing. Burkhard Eberwein / Dipl.-Ing. Helmut Leuthardt, M.Sc.
Ab wann sind Wasserstoffbusse wirtschaftlich einsetzbar? ►
Rentabilitätsstudie für den Einsatz von Bussen mit Wasserstoffantrieb bei den Berliner Verkehrsbetrieben
Zusammenfassung
Wasserstoffbusse haben im Vergleich zu Dieselbussen erhebliche, wirtschaftliche Nachteile. Die notwendigen Investitionskosten sind für Wasserstoffbusse wesentlich höher als die der Dieselbusse. Zudem müssen beim Betrieb von Wasserstoffbussen erhebliche Summen in zusätzlich notwendige Bereiche wie Werkzeuge, Tore, Lüftungssysteme und Tankstellen investiert werden. Bezogen auf die Rahmenbedingungen bei der BVG Berlin wird erst bei einer Förderung der Investitions- und Betriebskosten in Höhe von 48 Prozent unter der Vorraussetzung eines Dieselpreises von 1,20 Euro pro Liter ein Gleichstand der Betriebskosten von Diesel- und Wasserstoffbussen erreicht. Erhebliche Vorteile bietet der Wasserstoffbus im ökologischen Bereich.
Summary
Conditions of the economical use of hydrogen buses
Hydrogen coaches have considerable economic disadvantages in comparison to diesel coaches. The article shows that the necessary investment costs are substantially higher for hydrogen coaches than those of the diesel coaches. Besides, considerable sums must be invested for the operation of hydrogen coaches in additional necessary areas like tools, gates, airing systems and filling stations. Based on the transportational and operational conditions of the BVG an equal level of the operating costs of diesel and hydrogen coaches is reached only by a support of the investment and operating costs for the hydrogen coaches at the rate of 48 p.c. under the condition of a diesel price from 1.20 € per litre. The hydrogen coach offers considerable advantages in the ecological area.