Alba Fachverlag, BestNr. nv200908
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Der Nahverkehr, Heft 7-8/2009
Inhaltsverzeichnis
Kommentar
Reiner Metz Gemeinsam jetzt das Nötige tun Betrieb
Patrick Köhler Kameras ersetzen Spiegel ► Videosysteme für Innen- und Außenräume sinnvoll ZusammenfassungDer Artikel behandelt die Fahrgastsicherheit im ÖPNV durch den Einsatz von Videosystemen im Innen- und Außenbereich. Bei den Außensystemen wird besonders der Vorteil gegenüber klassischen Außenspiegeln aufgezeigt. SummaryVideo systems replace outside mirror systems The article discusses the use of internal and external video surveillance systems to improve the safety of passengers in public transport. For external systems the advantage over classic outside mirror systems is shown. Dr. phil. Uwe Rennspieß / Patrick Wernerq Bus fahren, aber sicher ► Ein Medienpaket der WVG für die 4. und 5. Schulklasse ZusammenfassungVerkehrsunternehmen sind gut beraten, sich beim Thema Sicherheit im Schulbus nicht nur auf ihre Fahrzeuge und Fahrer zu konzentrieren, sondern zu versuchen, das Verhalten der jungen Kunden zu beeinflussen. Vor diesem Hintergrund hat die Westfälische Verkehrsgesellschaft ein Medienpaket zum Busfahren für die 4. und 5. Klasse entwickelt. SummaryGo by bus but safe For the safety in school buses, transport companies are well advised to concentrate not only on their vehicles and drivers but also on their influence on the kids? behavior. Considering this, the Westfälische Verkehrsgesellschaft mbH has developed a media package which is especially designed for pupils of grade 4 and 5. Literatur
Straßenverkehrsrecht Münchener Anwaltshandbuch Straßenverkehrsrecht Recht
RA Dr. Thomas Stockmann / RA Marc Röbke Tariftreueerklärung in ÖPNV und SPNV wirklich noch möglich? ► Vorgabe von Sozialstandards in Vergabeverfahren ? zugleich eine Erwiderung auf die Thesen von Wolfgang Siederer und Pia Denzin ZusammenfassungDie Fachöffentlichkeit diskutiert die Frage nach den rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen der Vorgabe von Sozialstandards in Vergabeverfahren über Leistungen im ÖPNV nicht erst seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts zum 24.4.2009. Auch auf EU-Ebene hat der Normgeber das Thema in der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 aufgegriffen. Dieser Beitrag stellt die Neuregelungen vor und zeigt, dass die Auffassung einer uneingeschränkten gemeinschaftsrechtlichen Zulässigkeit von Sozialstandards als Vorgaben in ÖPNV/SPNV-Vergabeverfahren durchgreifenden rechtlichen Bedenken begegnet. SummaryRequirements of social standards in tenders for public transport possible? The issue of the legal framework for requirements of social standards in tenders for public transport services has been long discussed by experts even before the reform of the German public procurement law, in force since 24th April 2009. Likewise, the European legislator has acted on the issue passing the regulation (EC) No. 1370/2007. This article presents the recent legal developments and proves that social standards in tenders for public transport services do not comply with EC Treaty rules on the fundamental freedoms. RA Dr. Sebastian Roling, LL.M. Zukunft der Fahrzeugförderung im deutschen Nahverkehr ► Möglichkeiten des beihilferechtlichen Notifizierungsverfahrens unter Berücksichtigung der einschlägigen Leitlinien der EU-Kommission ZusammenfassungDie in Deutschland politisch gewollte Bedienungsqualität im straßengebundenen ÖPNV ist ohne staatliche Finanzierung in der Regel nicht umsetzbar. Die Fahrzeugförderung spielt hier seit jeher eine bedeutsame Rolle. Der Beitrag untersucht die Frage, ob und wie sich die Fahrzeugförderung nach dem nationalen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz bzw. Entflechtungsgesetz mit dem europäischen Beihilferecht in Einklang bringen lässt und schlägt ein System zur Notifizierung vor, welches an Umweltgesichtspunkte anknüpft. SummaryThe future of state aids for purchase of vehicles in public transport The politically wanted quality of public transport in Germany usually cannot be accomplished without the use of public money. State aids for the purchase of vehicles play a major role within the German public transport financing system. This essay is about the question in dispute, whether and how subsidies granted by the German public transport financing acts (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz and Entflechtungsgesetz) can comply with EU state aid law. The author suggests to notify a specific system which is linked to environmental factors. Technik
Dipl.-Ing. Benedikt Lunz / Dipl.-Ing. Philipp Sinhuber / Prof. Dr. rer. nat. Dirk Uwe Sauer Potenziale von Energiespeichern zur Elektrifizierung des Nahverkehrs ► Stand der Technik und Entwicklungsperspektiven ZusammenfassungLithium-Ionen-Batterien stellen die wichtigste Technologie für die Elektrifizierung von Kraftfahrzeugen dar. Die Potenziale dieser Technologie sind es, die die Grundlage des aktuellen Optimismus in Bezug auf die Einführung von Elektrofahrzeugen begründen. Die große Zahl von Materialkombinationen, die eingesetzt werden, und die große Zahl von Herstellern weltweit führen zu einem Wettbewerb der Anbieter, wodurch auch in den kommenden Jahren mit einer dynamischen Weiterentwicklung zu rechnen ist. Leistungs- und Energiedaten sind bereits heute so gut, dass die Einführung in den Fahrzeugmarkt beginnen kann. SummaryProspects of energy store to electrify public transport Lithium-Ion-batteries present the most important technology for the electrification of motor vehicles. The technology?s performance gives reason for the present optimism as to the implementation of electric vehicles. The large amount of material combinations which are used as well as the large amount of manufacturers operating worldwide will lead to a competition between the suppliers thus a dynamic research and development is to be expected in the following years. At this stage, the performance and energy data are already well-elaborated, so an implementation into the vehicle market may begin. Dr. Bernhard Riegel Energiespeicher: Schlüsseltechnik für die Elektromobilität ► Entwicklungstrends bei Energiespeichern ZusammenfassungDie Elektrizität wird der wichtigste Energieträger der Zukunft sein. Die Verschmelzung der Elektrizitätserzeugung und der Mobilität eröffnet ein gewaltiges technisches und wirtschaftliches Potenzial. Zur Lithium-Ionen-Batterie als Hochleistungsbatterie mit geringem Gewicht gibt es derzeit keine Alternative. Besonders die hohe Leistungsdichte und -aufnahmefähigkeit, die zu erwartende Zuverlässigkeit, der hohe Wirkungsgrad und die Wartungsfreiheit sind Argumente für ihren Einsatz. Die Lithium-Ionen Technologie stellt eine Schlüsselfunktion im Bereich der Mobilität und der Integration von erneuerbaren Energieerzeuger ins Netz dar. SummaryEnergy store: Key-technique for electric mobility Electricity will be the most important energy source in future. The fusion of the electric power production and mobility will open up an enormous technical and economical potential. At present there is no alternative to the lightweight high-performance lithium-ion batteries. Especially the high power density, the high input ability, the reliability to be expected, the high efficiency as well as being maintenance-free are convincing arguments for their application. In doing so, the lithium-ion technology represents a key function in the mobility process and the integration of renewal delivery parties into the public grid. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Richard Averbeck Premiere für den Mercedes-Benz Citaro Fuel Cell-Hybrid ► Die Zero Emission Zukunft bei Stadtomnibussen beginnt morgen ZusammenfassungDaimler Busses arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung von alternativen Antriebskonzepten. Dabei setzt der Full Line Bushersteller in diesen Antriebssträngen auf ein für den Stadtbuseinsatz optimiertes Modulkonzept, um das partielle elektrische Fahren mit dem diesel-elektrischen Hybrid bis zum ganzheitlichen emissionsfreien Fahren mit dem Citaro Fuel Cell-Hybrid darstellen und anbieten zu können. Dies, gepaart mit den zuverlässigen und funktionellen Komponenten der Serienomnibusse, garantiert einen für die Kunden risikoarmen Einstieg in die Welt der alternativ angetriebenen Omnibusse. Der Citaro Fuel Cell-Hybrid basiert bereits auf diesem Modulbaukasten und stellt damit den ersten automotive tauglichen Stadtomnibus mit Fuel Cell-Elektroantrieb dar. SummaryDebut for the Mercedes-Benz Fuel Cell hybrid Daimler bus is operating at full capacity on the implementation of alternative traction systems. In doing so, the Full Line bus manufacturer concentrates on a module concept which allows urban buses using the partially electric driving by the diesel-electric hybrid now ? towards using a zero-emission driving with the Citaro Fuel Cell-Hybrid in future. Together with the reliable and functional components of the serial buses, the customer is granted a low-risk start into the world of green energy-driven buses. A zero-emission operation of urban buses in the public transport is and will remain the object of the Daimler group. The Citaro Fuel Cell-Hybrid is already based on this module kit and is presenting the first automotive suitable urban bus with Fuel Cell electric drive. Dipl.-Ing. Martin Schmitz Neue Energie für den städtischen Nahverkehr ► 24 m lange Doppelgelenkbusse in Hybridversion und als Trolleybusse bewähren sich in der Praxis des städtischen Nahverkehrs ZusammenfassungAm 18. Mai 2009 wurde in Luxemburg der weltweit erste 24 m lange Doppelgelenk-Hybridbus in Betrieb genommen. Der Bus mit einer Karosserie von Hess und der elektronischen Ausstattung von Vossloh Kiepe verwendet erstmals ein durch Satellitennavigation gestütztes Energiemanagement. Die serielle Bauweise erlaubt den Einbau zukünftiger Technologien wie der Brennstoffzelle. Gleiches gilt für die Doppelgelenk-Trolleybusse, mit denen Stadtbusse ganz ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe betrieben werden können. SummaryNew power for public transport On 18th May 2009, the first 24 m-long double-articulated hybrid bus was implemented in Luxemburg. In the bus which body is made by the Swiss company Hess and the electronically equipment made by Vossloh Kiepe is for the first time ever an energy management supported by a satellite navigation system applied. The serial design of the buses allows the use of future technologies like fuel cells. This is also applicable to the 24m-long double-articulated trolleybuses which can be operated even without using fossil fuel in urban traffic. Dipl.-Ök. Karim-Tarik Hammou Motor des ökologischen Fortschritts ► Brennstoffzellenbusse bei der Hochbahn: Erfahrungen und Ausblick ZusammenfassungSeit 2003 werden bei der Hamburger Hochbahn im Rahmen der europäischen Forschungsprojekte Cute und Hyfleet:Cute Brennstoffzellenbusse im täglichen Liniendienst eingesetzt. Bisher konnten sich mehr als 1,5 Mio Fahrgäste einen Eindruck der neuen Technologie im Liniendienst und im Rahmen von geleisteten Sonderverkehren verschaffen. Die in den Projektstädten gesammelten Erfahrungen zeigen sehr ermutigende Ergebnisse und tragen nun zur stetigen Fortentwicklung der Technologie bei. SummaryDriving force of ecological progress Since 2003 as part of the European co-funded projects Cute ? Clean Urban Transport for Europe ? and Hyfleet:Cute fuel cell buses are used in daily line service by the Hamburger Hochbahn AG. So far more than 1,5 m. passenger were able to get a first hand impression while using the buses within regular line service or special tour operation. The valuable practical experienced gathered within the involved cities of the project show promising results and contribute now to the consistent improvement of the technology. Dipl.-Ing. (FH) Achim Uhlenhut Elektromobilität im Blickpunkt der Fachmesse Mobility&City Transport ► Rückblick auf die Ausstellung zum UITP-Weltkongresses in Wien ZusammenfassungDer 58. Weltkongress der UITP im Juni 2009 in Wien wurde von der viertägigen Fachmesse Mobility&City Transport Exhibition begleitet. In zwei Messehallen zeigten 315 Aussteller aus 40 Ländern auf rund 26000 m² Produkte und Informationen rund um den Nah- und Regionalverkehr. Der Trend hin zur Elektromobilität im ÖPNV ist unverkennbar. SummaryElectric mobility on focus at the Mobility&City Transport exhibition The UITP 58th world congress at Vienna in June 2009 went along with a four-day expert fair, the Mobility&City Transport Exhibition. Products and information on local and regional transports were shown by 315 exhibitors from 40 countries at an area of 26.000m². There is a distinctive trend towards electric powered mobility in the public transport. Verkehrspolitik
Dr. Martin Arnold / Dr.-Ing. Harry Dobeschinsky / Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Mann Mehr Nutzen als Kosten: Mittel für ÖPNV rechnen sich ► Studie zum Finanzierungsbedarf des ÖPNV bis 2025 ZusammenfassungIn einer umfassenden Untersuchung wurde ein angemessenes Verkehrsangebot für den ÖPNV in Deutschland in den Prognosejahren 2015 und 2025 entwickelt. Hierauf aufbauend wurde der Finanzierungsbedarf ermittelt. Während der Bedarf an Neuinvestitionen unter bestimmten Voraussetzungen mit den vorhandenen Finanzierungsquellen gedeckt werden kann, wurde für die erforderlichen Reinvestitionen eine Finanzierungslücke von derzeit 330 Mio ? p. a. nachgewiesen. In Anbetracht des Erweiterungsbedarfes in den Ballungsräumen und dem Ziel eines angemessenen Verkehrsangebotes auch in der Fläche ist von einem steigenden konsumtiven Finanzierungsbedarf auszugehen. Den von den öffentlichen Händen erwarteten Fördermitteln wurden die gesamtwirtschaftlichen Nutzen des ÖPNV gegenübergestellt. Diese übersteigen den konsumtiven Mittelbedarf um etwa das Vierfache. SummaryMore benefits than costs Investments in public transport are profitable In a comprehensive study appropriate public transport services for Germany have been developed, meeting the transport needs of the forecast years 2015 and 2025. Based on that financial requirements with respect to investments (new and regular replacements) as well as to operating deficits were calculated. Whereas under certain conditions public funds for new investments are sufficient in the next 15 years, a financial gap of about 330 Mio. ? p.a. has been detected with respect to renewals. Extending the networks in agglomerations while at least maintaining appropriate services in rural areas leads to rising operating deficits for public transport services. Cost-benefit-estimates are used to justify the needs for public funding; for example economic benefits exceed the operating deficits of public transport in Germany by a factor of about four. Verkehr/Umwelt
Professor Dr. Ing. Adolf Müller-Hellmann Perspektiven der Elektromobilität ► Überblick über Hintergründe, Ziele und Strategien ZusammenfassungUnternehmen der Energieversorgung, der Pkw- und der Elektroindustrie betreiben in engem Schulterschluss mit der Politik die Einführung der Elektromobilität. Ökologische und vor allem ökonomische Gründe sind hierfür maßgebend. Der Bussektor des ÖPNV muss eigene Anstrengungen unternehmen, um seinen Umweltvorteil nicht zu verlieren. SummaryProspects of electric mobility Some power supply companies, companies of the automotive and electrical industry are working closely together with politicians to implement electric mobility. Ecological but especially economical aspects set the research parameters for this development. The bus department of the public transport has to make a great effort in order not to lose its environmental advantage. Dr. oec. habil. Ralf Haase Die Einordnung des ÖPNV in den Entwicklungsplan Elektromobilität ► Notwendigkeit und Chance für elektrische Stadtbussysteme in deutschen Modellregionen ZusammenfassungDem elektrischen Antrieb im Stadtverkehr gehört die Zukunft. Mit dem Förderprogramm Modellregionen Elektromobilität des BMVBS wird für die Kommunen in Deutschland der Weg bereitet, innovative Antriebstechnologien und Verkehrskonzepte in neuer Integration zur Anwendung zu bringen. Zu diesen Lösungsansätzen gehört auch die Einrichtung elektrischer Stadtbussysteme in deutschen Groß- und Mittelstädten sowohl in konventioneller als auch zunehmend in innovativer Technologie. SummaryClassification of the public transport into electric mobility Electrical traction will be the future for urban transport systems. The support program of the German Federal Ministry of Transport, Building and Urban Affairs (BMVBS) ?Model regions for electric mobility? will pave the way to implement new solutions for innovative driving technologies and traffic concepts in the German municipalities. Part of this idea will be the implementation of electrical urban bus systems in major- and medium sized German towns using either conventional but more and more innovative technologies. Dipl.-Ing. Hendrikje Schreiter / Dipl.-Ing. Martin Richter, M.Sc. Neue Ansätze der Begrünung innerstädtischer Gleissysteme ► Entwicklungen im Rahmen des EU-Projekts Urban Track ZusammenfassungIm Rahmen des EU-Projektes Urban Track arbeiten die Projektpartner IASP, CDM sowie STIB gemeinsam an der Entwicklung und Weiterentwicklung neuer Ansätze auf dem Gebiet der Grünen Gleise. Das IASP entwickelt ein technisches Vegetationssystem, das mit Sedum vorkultivierte Rasengitter verwendet, mit dem Ziel der Befahrbarkeit durch Notfallfahrzeuge, Unterstützung der Schallminderung und verringertem Pflegeaufwand. CDM entwickelt als Begrünungsalternative den Kunstrasen für das Gleis. SummaryNew efforts to green urban track systems In the course of the EU-project Urban Track, the project partners IASP, CDM and STIB are collaborating on research and development of some new efforts to green tracks. IASP is developing a technical vegetation system using pre-cultured sedum turf-grids which is pursuing the objective to run ambulances on it in any case of emergency, to reduce sounds as well as to reduce maintenance expenses and to have positive effects on life cycle costs. CDM is developing synthetic turf for the tracks as a greening alternative.
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