Alba Fachverlag, BestNr. nv200503
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Der Nahverkehr, Heft 3/2005
Inhaltsverzeichnis
Kommentar
Dipl.-Kfm. Günter Elste
Für das Klima ÖV und Schiene stärken
Betrieb
Dipl.-Ing. Günther Quaß / Dipl.-Kfm. Andreas Kerber
Ein Verkehrsunternehmen für die Rhein-Neckar-Region ►
Rhein-Neckar-Verkehr nimmt operativen Betrieb auf
Zusammenfassung
Wettbewerb im ÖPNV und hohe Kosten führen dazu, dass Verkehrsunternehmen am Markt reagieren. Die Gründung des Rhein-Neckar-Verkehrs (RNV) ist eine Antwort darauf in der Rhein-Neckar-Region mit den Oberzentren Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim. Fünf Unternehmen in drei Ländern bilden nun die Basis für eine stabile Position des ÖPNV in der Zukunft.
Summary
One Public Transport Company for the Rhine-Neckar-Region Competition in public transport and high costs implicate the reaction of public transport companies at the market. In the Rhine-Neckar-Region with the Centers Heidelberg, Ludwigshafen and Mannheim is the answer the incorporation of RNV. Fife companies of public traffic in three counties are forming the basic for a strong position of public transport ñ for the future.
Marketing
Dr. Norbert Reinkober / Dipl.-Kfm. Thomas Koch / Dr.-Ing. Dirk Serwill / Dipl.-Ing. Jörg Simanek
Fahrplanauskunft von Tür zu Tür ►
Die Informationsplattform des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg
Zusammenfassung
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bietet seit April 2004 als erster Verkehrsverbund in NRW eine landesweite Haus zu Haus-Auskunft im Internet unter www.vrsinfo.dean. Die Fahrplanauskunft des VRS liefert dem Fahrgast auf Wunsch eine optimale Wegekette zwischen Start- und Zieladresse. Unter Nutzung der zur Reisezeit gültigen Fahrplandaten, der Straßen und Wege zwischen Haltestelle und Adresse wird die ideale Verbindung errechnet und ausgegeben. Die Auskunft, auf die täglich 25000 Mal zugegriffen wird, umfasst 65000 Haltestellen und 3,8 Mio Adresseinträge.
Summary
Information for the complete Trip Chain The Rhine-Sieg Transport Association (VRS) was first in starting a country-wide Internet based door-to-door information service in public transport in April 2004 (www.vrsinfo.de). The information system provides the optimal trip chain between a starting address and a destination address.This service is based on a valid time table in public transport as well as on an up-to-date network of roads and footpaths between the addresses and transit stops.In total, about 65,000 transit stops and 3.8 million addresses are covered.This new and convenient information service is currently used about 25,000 times a day.
Praxis
DI Manfred Wenzl
Elastische Werkstoffe für Leichte Masse-Feder-Systeme
Recht
Dr. Christofer Lenz
OVG Lüneburg bestätigt: Bereichsausnahme ist rechtssicher ►
Eigenwirtschaftliche Verkehre auch bei Zuschüssen des Aufgabenträgers von der EG-Verordnung 1191/69 ausgenommen
Zusammenfassung
Seit Jahren wird in Deutschland über die Geltung der EG-Verordnung 1191/69 für ÖPNVVerkehrsunternehmen gestritten.Hessen geht einen Sonderweg, weil es die Ausnahme in §8 Abs.4 PBefG nicht für rechtssicher hält. Dem sind jetzt die Gerichte, darunter das OVG Lüneburg entgegengetreten. Diese Entscheidungen sind richtig.Auch Verkehre, die auf Zuschüsse des Aufgabenträgers angewiesen sind, sind regelmäßig eigenwirtschaftlich und fallen nicht unter die EG-Verordnung 1191/69.
Summary
High Administrative Court confirms Exception of some Areas The validity of the EU-ordinance 1191/69 for public transit societies has been debated for years in Germany. Hesse is doing it the own special way, since it does not trust in the exception in § 8 section 4 of the PBefG (German law concerning public transport). This was opposed by the courts and the High Administrative Court Lüneburg was among those. Those decisions are correct.Societies depending on subsidies of the responsible authorities are also economically independend and are not part of the EU ordinance 1191/69.
Technik
Dipl.-Masch.-Ing. ETHZ Reinhard Christeller
Wagenkastenstruktur des Citadis ►
Erfahrungen bestätigen Vormontage-Konzept mit Kaltfügen
Zusammenfassung
Auf der Erfahrungsgrundlage vorangegangener hoch- und niederfluriger Straßenbahnfahrzeuge entwickelte Alstom Transport in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre die modular aufgebaute Niederflur-Systemstraßenbahn Citadis. Aufgrund der Neuartigkeit verschiedenster Anforderungen beim gewählten Konzept als Multigelenkfahrzeug mussten insbesondere die Belastungen der Wagenkastenstrukturen sorgfältig untersucht werden. Gleichzeitig mussten eine weitgehend frei wählbare Ästhetik und verschiedene Konfigurationen, Längen und Breiten möglich sein. Die Fahrzeuge sollten reparaturfreundlicher werden. Ein hochentwickeltes Vormontagekonzept mit Kaltfügen wurde entwickelt. Nach über vier Jahren Betriebserfahrung kann ein positives Fazit dieser Technologie gezogen werden.
Summary
Carbody Structure of the Citadis Alstom Transport developed the modular low-floor LRV system Citadis in the second half of the 1990s, building on the basis of its past experience with high and low-floor tram cars during the 1980s. The loads on the carbody structure of the multi-articulated vehicle had to be carefully investigated, due to the new and highly varied demands being placed on the chosen design.At the same time, it was necessary to offer a free and wide-ranging choice in terms of aesthetics and different length and width configurations. Repairability had to be improved. A sophisticated prefabrication concept using cold joints was developed. Now, after more than four years of operating experience, positive conclusions regarding this technology can be drawn.
Dipl.-Ing. Wolfgang Dörr / Dr.-Ing. Carsten Lindorf / Dr.-Ing. Arndt Streiber
Lastmodell Straßenbahn ►
Dresden legt Belastungsannahmen aus dem Straßenbahnbetrieb für Ingenieurbauwerke fest
Zusammenfassung
Auch nach Einführung der Berechnung nach Grenzzuständen müssen Belastungsannahmen infolge Straßenbahnverkehr dezentral festgelegt werden.Vorgestellt wird das für die Dresdner Verkehrsbetriebe AG entwickelte Lastmodell Straßenbahn, das sowohl als Belastung für neu zu errichtende Ingenieurbauwerke als auch zur Beurteilung neu entwickelter Fahrzeuge dient. Der Beitrag geht auf weitere straßenbahnspezifische Beanspruchungen ein und behandelt speziell für Erdbauwerke geltende Lastannahmen. Das Lastkonzept ist auf die für den Brückenbau geltenden DIN-Fachberichte abgestimmt.
Summary
Load Scheme Tramway Load assumptions owing to tramway traffic still have to be defined locally ñ though ultimate state calculations were introduced. The load scheme tramway, developed for the Dresdner Verkehrsbetriebe AG, is presented in the article. The scheme serves both as theoretical strain for new structures and for assessing newly developed vehicles. The authors dwell on further tram specific operational demands and cover special load assumptions for excavation pits and structures under influence of earth pressure. The load scheme suits to the DIN-technical reports on bridging.
Verkehrsplanung
Sabine Stiebale
Stadtbahnbau mit Stadtgestaltung ►
Gera baut Nord-Süd-Straßenbahnstrecke mit Bahnhofstunnel
Zusammenfassung
Der Geraer Verkehrsbetrieb baut derzeit die Stadtbahnlinie 1. Entlang der 6 km langen Neubaustrecke profitieren überall Straßen und Plätze vom Stadtbahnbau. Sie werden beim Trassenbau saniert und neu gestaltet und erhalten neue Funktionen für das städtische Leben und die weitere Entwicklung der Stadt.
Summary
Light Rail Building and Redevelopment of the City The transport authority of Gera is currently building the suburban railway line nr.1.Roads and squares along the 6 kilometers of the new track will gain from this suburban railway construction. During the construction of this route they will be redeveloped, will get a new lay out and they will have a new function in city life and the further development of the city.
Dr. Graham Crampton / Univ.-Prof. Dr. Carmen Hass-Klau / Dr.-Ing. Volker Deutsch
Bau und Betrieb von Stadtbahnen: Die ökonomischen Folgewirkungen ►
Sollten Stadtschnellbahnen zukünftig von privater Seite mitfinanziert werden? ñ Ergebnisse einer internationalen Studie
Zusammenfassung
Der Beitrag zeigt den ökonomischen Nutzen von Stadtbahnsystemen anhand von 15 Verkehrsräumen in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Nordamerika auf. Die Erkenntnisse basieren zum einen auf der Erhebung und Auswertung numerisch erfassbarer Indikatoren, die die Wertentwicklungen von Immobilien sowie den Pkw-Besitz in den Stadtbahnkorridoren wiedergeben, zum anderen auf Expertenbefragungen und Vor-OrtAnalysen. In allen untersuchten Ländern konnte festgestellt werden, dass Stadtbahn-orientierte Korridore durch baulich hoch verdichtete Büro-, Geschäfts- und Wohnneubauten, häufig im Hochpreissegment, gekennzeichnet sind.
Summary
Introduction and Traffic of Light Rail: The Economic Impact The article demonstrates the economic impact of light rail systems using the example of 15 urban transport areas in France, Germany, Great Britain and North America. The research is based on the one hand on the recording and analysis of numeric indicators, which show the increase or decline in residential property values and car ownership in the tram corridors, and on the other hand on discussions and interviews with specialists in the field and on-the-spot surveys. In all the countries studied it was found that light rail corridors had new high-density office, commercial and residential buildings which were frequently in the higher cost segment of the market.
Dr. phil. Uwe Rennspieß
Anschluss-Garantie für Fahrgäste im ländlichen Raum ►
Erfahrungen der WVG-Gruppe mit einem geförderten Pilotprojekt
Zusammenfassung
In ländlichen Regionen führt eine Verspätung im Nahverkehr schnell dazu, dass Anschlüsse verpasst werden und Wartezeiten von mehr als 60 Minuten für Fahrgäste entstehen.Ein moderner Dienstleister sollte seine Kunden in solch einer Situation nicht alleine lassen. Das Verkehrsministerium NRW hat vor diesem Hintergrund bei der Westfälischen Verkehrsgesellschaft mbH ein zweijähriges Pilotprojekt zum Test von rund 80 Anschluss-Garantien zwischen unterschiedlichen Buslinien finanziert. Die Erfahrungen der WVG-Gruppe zeigen, dass das Thema von den Fahrgästen dankbar aufgenommen wird. Die betrieblichen Abläufe sind beherrschbar und Taxikosten für verpasste Anschlüsse finanzierbar. Probleme gibt es bei unternehmensübergreifenden Anschluss-Garantien.
Summary
A Connection Guarantee for Passengers in Rural Areas In rural areas delays in public transport lead to the missing of connections and therefore to waiting times of more than 60 minutes for passengers. A modern service society should not let his customer down in such a situation. This is why the ministry of transportation of North Rhine-Westphalia financed a pilot scheme at the WVG (Westphalish transport society) testing about 80 connection guarantiees for different bus links. Experiences of the WVG-group show that this issue is gratefully accepted by the passengers, operational processes can be controlled and costs for taxis in case of missed connections can be financed. Problems do exist though for connone society, especially between bus and rail.
Dipl.-Ing. Bernhard Grüber / Dipl.-Ing. Jürgen Roß
P+R-Fahrgäste sicher informieren ►
Dynamische Park-and-Ride-Stellplatz-Belegungsinformationen auf Basis von Prognosen ñ Alternativen zum Online-Anschluss
Zusammenfassung
Darstellung und nutzergerechte Aufbereitung von Erfahrungswissen leisten einen Beitrag zur Pre-Trip-Information für P+R und damit für ein Wechseln auf den ÖPNV. Für spontanes situationsabhängiges Umsteigen ist eine Online-Ermittlung und -Übertragung dringend zu empfehlen. Für den online-Anschluss entlegener Parkplätze wurde ein besonders wirtschaftliches alternatives Detektions- und Übertragungssystem auf Basis der Videotechnik entwickelt. Ständig aktualisierte Bilder wie automatisch aus den Bildern ermittelte aktuelle Belegungsgrade werden auf Webservern gespeichert und können für spezielle Infodienste genutzt werden.
Summary
Pre-Trip Information for Park-and-Ride-Users Pre-trip information for park-and-ride can be based on the exposition of experiences, especially when the content is user-friendly prepared for the internet. Such kind of information can support those drivers who are willing to change to public transport. To motivate spontaneous changing from car to public transport an online-reporting of the actual situation is recommended ñ except in case of sufficient capacities. To transmit online information of park-and-ride facilities far away from urban infrastructure, an economic detector system was developed based on video technology. Actual web cams pictures will be transmitted by GPRS mobile radio communication and display in internet.
Verkehrspolitik
Dipl.-Ing. Frederik Nöth
Wettbewerb im ÖPNV Bayerns ►
Eine Bestandsaufnahme bei den Aufgabenträgern zu Ausschreibungen und Nahverkehrsentwicklungen
Zusammenfassung
Geringere finanzielle Spielräume der öffentlichen Hand einerseits und Gesetze und Verordnungen von EU und Bundesrepublik Deutschland andererseits zwingen die Aufgabenträger des ÖPNV, sich intensiver mit den Themen Wettbewerb, Ausschreibungen, offener Marktzugang und der zukünftigen Gestaltung des ÖPNV zu beschäftigen. Eine Befragung der Nürnberger PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungs-GmbH zu diesen Themen in Bayern zeigt, dass sich die meisten Aufgabenträger zwar mit diesen Themen befassen, aber die unklare Rechtslage Entscheidungen erschwert. Viele wollen erst Klärungen und Präzisierungen abwarten, bevor sie hier Aktionen ergreifen.
Summary
Competition in Public Transit of Bavaria A limited budget of the government in a first place and laws and ordonances of the European Union and the Federal Republic compel those responsible for the ÖNPV (public transit) to deal with issues like competition, advertisings, open access to the market etc. and the future structuring of the ÖNPV. A survey of the Nuremberg PB-Consult Planingand Company Consulting Ltd about this topic in Bavaria in spring 2004 showed that most of the persons in charge do work on those issues but that an unclarified legal position makes it difficult to come to decisions and to set the course. Many would like to wait for clarification and more precise statements first before passing over to actions.
Dipl.-Ing. Gerhard Löcker
Über Grenzen hinweg: ÖPNV zwischen Deutschland und Polen ►
Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit ñ ein Anwendungsbeispiel von der Insel Usedom
Zusammenfassung
Die Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Verkehrsunternehmen wurde mit der EU-Osterweiterung erheblich erleichtert. Die Insel Usedom besteht aus einem deutschen und einem polnischen Teil, die von der Ostseebus GmbH auf deutscher Seite und von der ZKM, einer Gesellschaft der Stadt Swinoujscie (Swinemünde), auf polnischer Seite bedient werden.Beide Unternehmen haben zur EU-Osterweiterung eine enge Kooperation im Rahmen einer grenzüberschreitenden ÖPNV-Bedienung realisiert.Die Fahrgastentwicklung 2004 hat gezeigt, dass dieses grenzüberschreitende Angebot auf große Nachfrage gestoßen ist.
Summary
Cross-Boarder: Public Transport between Germany and Poland The cooperation between German and Polnish transportation companies has become much easier since the eastern-enlargement of EU at 05/01/2004. The island Usedom consists of a German and a Polnish part, the German part is operated by Ostseebus GmbH and the Polnish part is operated by ZKM, a company of the city of Swinouscie (Swinemuende). Both concerns realized a cloth cooperation of public transport since the eastern-enlargement. The passengerís growth of 2004 already showed that the transnational offers came up across an increasing demand of tourists. That is why it is intended to enlarge the cooperation step by step in the next years.
Wirtschaft
Dr. rer. nat. Günter Koß
Integration der Bahn-Card in die Tarife von Verkehrsverbünden ►
Preispolitische Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung
Zusammenfassung
Der Beitrag erörtert die möglichen Auswirkungen der Einführung des 25-prozentigen Preisnachlasses infolge der neuen Bahn-Card-Regelungen auf die Verkehrsverbünde und ihre Tarife. Als Beispiel dient der Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Die Studie weist nach, dass die Einführung solcher Niedrig-Preis-Regelungen sich positiv auf die Verkehrsverbünde auswirkt.
Summary
Integration of the Railway Card in the Tariff Systems of Public Transport Associations The present study discusses the potential impact of implementing the 25 percent fare reduction regime granted under the new German Railways BahnCard (Railway Card) system within public transport associations by taking the Rhine Neckar public transport as an example. The study indicates that the introduction of the special low fare regime would be beneficial for the public transport association.
Dipl.-Vw. Gönke Kraft / Dipl.-Ing. Jürgen Marx
Finanzierung des Bestandsnetzes der Deutschen Bahn auf neuer Basis ►
Ansätze für eine Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Bund und der Bahn
Zusammenfassung
Das bisherige komplexe Verfahren der Infrastrukturfinanzierung des Bestandsnetzes soll durch eine vertragliche Regelung für die gesamte Bestandsnetzinfrastruktur abgelöst werden. In dieser Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) werden der jährliche Infrastrukturbeitrag des Bundes für das Bestandsnetz langfristig festgeschrieben und Regelungen über Umfang und Qualität, die von der DB AG zu gewährleisten sind, getroffen. Der Nachweis der Leistungserfüllung durch die DB AG wird zukünftig anhand eines Infrastrukturzustandsberichts erbracht. Er wird aus einem Infrastrukturkataster, der Dokumentation von Qualitätskennzahlen sowie weiteren Einzelinformationen bestehen und jährlich von der DB AG erstellt.
Summary
Financing the Railway Infrastructure by a New Arrangement The complex procedure used up to now for financing the infrastructure of the existing network is to be replaced by contractual arrangements for the entire existing network infrastructure. This so called Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) will contain long-term specifications for the annual infrastructure contribution by the Federal government for the existing network and arrangements concerning the scope and quality to be ensured by DB AG. In future, demonstration of performance fulfilment by DB AG will be provided on the strength of an infrastructure status report.It will consist of an infrastructure cadastre, the documentation of key quality figures as well as other detailed information and will be drawn up annually by DB AG.
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