Alba Fachverlag, BestNr. nv200704
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Der Nahverkehr, Heft 4/2007
Inhaltsverzeichnis
Kommentar
Dr. jur. Martin Henke
Im Netz der Anreize
Betrieb
Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Till Ackermann
Der E-Ticket-Deutschland-Standard: Die VDV-Kernapplikation ►
Der Abschluss der Forschungsprojekte ist Startpunkt für das interoperable elektronische Fahrgeldmanagement
Zusammenfassung
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hat mit der Entwicklung der VDV-Kernapplikation die historische Chance genutzt, die Einführung des Elektronischen Fahrgeldmanagements in einzelnen Regionen Deutschlands mit der Standardisierung der Technologie und der Kundenschnittstelle zu erreichen. Die notwendigen Arbeiten sind soweit voran getrieben, dass die Regionen nun auf Basis individueller Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Entscheidungen interoperable Systeme aufbauen könnten.
Summary
The e-Ticketing standard of Germany Key application of the German VDV With the development of the VDV-key application, the German Association of Transport Companies (VDV) has seized the historical chance to establish the electronically fare management in some German regions by standardizing technological processes and the customer interface. The necessary preparation work has been pressed ahead as appropriate, so the individual responsible authorities may build up their interoperable system based on their individual economic efficiency calculation and their decisions.
Dipl.-Kfm. Horst Schauerte
Nachfragesteigerung auch grenzüberschreitend möglich ►
Zielgruppenspezifische Angebote im Verkehr ÖsterreichñSlowakei
Zusammenfassung
Noch sind erfolgreiche Tarifangebote im Nahverkehr zwischen Ländern trotz EU-Beitritt nicht sehr weit verbreitet. Aufgrund der günstigen Lage der beiden ÑTwin Citiesì Wien und Bratislava kann von den ÖBB ein attraktiver Verkehr auf der Schiene angeboten werden, der von den Kunden überproportional gut angenommen wird.
Summary
Increasing numbers of passengers are possible between two countries Yet successful tariffs and tickets in suburban public traffic systems between two countries are not widely spreaded, in spite of membership in the EU. Because of the good location of the ìtwin citiesî vienna and bratislava the austrian federal railways oebb can offer an attractive public transport system by train, which is in increasing use by the passengers.
Literatur
Torsten Wiedemann
Wirtschaftlichkeit in der öffentlichen Verwaltung
Marketing
Dipl.-Psych. Susanne Schubert / Dipl.-Pol. Carsten Kamphausen
Stammkunde und Seltennutzer: Entwicklung der ÖPNV-Zielgruppen ►
Eine Projektion des Rhein-Main-Verkehrsverbundes
für das Jahr 2020
Zusammenfassung
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund will sein Marketing zielgruppenspezifischer aus-richten. Dafür wurde eine bereits vorgenommene Segmentierung aus dem Jahr
2004 auf das Jahr 2020 projiziert. Der Beitrag schildert das Vorgehen und die Ergebnisse.
Summary
Regular and seldom customer: Development of the target groups in public transit Rhein-Main-Verkehrsverbund intends to refocus its marketing activities in order to achieve a better focus on the target groups. To this end, an existing segmentation of the target groups from 2004 was projected to the year 2020. The article describes the methods used and the studyís findings.
Dipl.-Geogr. Jürgen Wiethüchter / Dipl.-Ing. Herbert Eidam / Carsten Knoch, B. Sc. / Holger Dallmeyer
Im Dialog mit den Kunden ►
Internetgestütztes Beschwerdemanagement
beim Stadtverkehr Hürth
Zusammenfassung
Kundendialog und Beschwerdemanagement erlangen für Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen im Zusammenhang mit dem Aufbau eines Qualitätsmanagements immer größere Bedeutung. Das internetgestützte Kundendialog-System VIAQMS|ÖPNV ermöglicht eine schnelle und effiziente Bearbeitung von Kundenäußerungen unter Umgehung aufwändiger Software-Installation und -Wartung für den Anwender. In einem Pilotprojekt hat der Stadtverkehr Hürth GmbH (SVH) gemeinsam mit Partnern aus dem Planungs- und IT-Bereich ein neues Kundendialog-System entwickelt, das mittlerweile ein Jahr im Einsatz ist.
Summary
In the dialogue with the customers Complaints management is getting more and more important for local planning authorities and transportation companies which are working on quality management. VIAQMS|ÖPNV is a system based on internet-technologies for processing incoming complaints and helpful suggestions. There is no need for the user to install new and complex software. With its planning and IT-partners, the transportation company of Hürth (nearby Cologne) has developed a new complaints management system which was introduced as a pilot application and is now in use for about one year. With this system they will be able to achieve a stronger customer relationship.
Dipl.-Ing. Jürgen Crusius / Dipl.-Ing. Ewald Pajonk
Brandenburger Verkehrsunternehmen stellen sich dem Fahrgasturteil
►
Positive Bewertung der Qualität im Verbund
Zusammenfassung
In sechs Jahren Qualitätsmanagement der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter haben 14 Brandenburger Verkehrsunternehmen die Zufriedenheit von Kunden als Kennzahl fest in die Unternehmenssteuerung integriert und die Mitarbeiter in die Dienstleistungserstellung einbezogen.
Summary
Brandenburg transport company faces up to passenger critic Within six years of quality management of 14 companies and their staff, the Brandenburg transport companies have integrated customer satisfaction as a reference value into their company control system, involving their staff into the services as well. Even this year, the passengers are to be interviewed and aims are to be reworked.
Personalwirtschaft
Dr.-Ing. Ulrich Bock / Dipl.-Wirtsch.-Ing. Lars Müller / Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Sven Böttcher
Mitarbeiter der Bahnindustrie praxisorientiert qualifizieren ►
Anforderungen an berufsbegleitende Fachseminare
Zusammenfassung
Universitäre Studienangebote für das Verkehrswesen in Deutschland existieren zumeist als Vertiefungsangebot aufbauend auf Ñklassischenì Ingenieurdisziplinen. Dennoch halten die Angebote der Lehre und Ausbildung im Verkehrswesen mit den wachsenden Anforderungen der Arbeitgeber nicht Schritt. Die universitäre Ausbildung stellt zwar das notwendige Wissen bereit, jedoch muss es durch innerbetriebliche Weiterbildungsangebote gezielt aufgebaut werden. Siemens Transportation Systems Rail Automation hat hierfür 2002 die Rail Automation Academy, insbesondere zur Deckung des Weiterbildungsbedarfes bei der Entwicklung leit- und sicherungstechnischer Systeme für den Schienenverkehr, gegründet.
Summary
Qualify rail staff by more practical experience Students who are interested in studying the subject transportation in Germany are mainly offered to deepen their knowledge based on the Ñclassicì engineering course of studies. But the education offer in the transportation system cannot keep up with the increasing requirements of the employers. Indeed, the university education offers the necessary knowledge but has also to be organized systematically by in-company professional training. For this reason, Siemens Transportation Systems Rail Automations has established the Rail Automation Academy in 2002. It is primarily concerned with a continuing education referring to the development of control and safety device systems.
Praxis
Dipl.-Ing. Ralf Waibel
Scheibentausch leicht gemacht
Technik
Prof. Dr.-Ing. Christian Schindler
Grundlagen der Niederflurtechnik ►
Probleme und Lösungen beim Straßenbahn-Fahrzeugbau: Eine systematische Analyse
Zusammenfassung
In diesem Jahr ist es 20 Jahre her, dass in Grenoble die erste moderne Niederflur-Straßenbahn geliefert wurde. Grund genug um einmal die wesentlichen technischen Grundlagen, die die Konstruktion dieser Fahrzeuge bedingen, zusammenzufassen. Zunächst wird definiert, was Niederflurtechnik ausmacht, nämlich die niedrige Fußbodenhöhe im Fahrzeug und die daraus resultierenden technischen Anforderungen. Darauf aufbauend werden grundsätzliche Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Daneben werden die allgemein gültigen Regeln zur Konfiguration von Schienenfahrzeugen erarbeitet, bevor die im Niederflurfahrzeugbereich eingesetzten Spurführungssysteme und ihre Funktion erläutert werden.
Summary
Basic facts of low floor technology This year the delivery of the first modern low floor tram sees its 20th anniversary. This is the reason for bringing together the basic facts that account for the design of that kind of railway vehicles. Firstly the definition of low floor technology is presented. That is, to say a low floor height inside the vehicle, which results in several technical requirements. Possible solutions to these requirements are discussed. Also the general rules for configurations of railway vehicles, especially trams, are worked out. At last the commonly known wheel/rail guidance systems are illustrated and their technical functions are explained.
Dipl.-Ing. Rainer Krüger / Dipl.-Math. Lothar O. Schönefeld
Angebotsplanung auf sicherer Basis ►
Aufbereitung, Auswertung und Darstellung
von Reisendendaten im Nahverkehr
Zusammenfassung
Mips (Management-, Informations- und Planungssystem auf Basis des Reisenden-Erfassungs-Systems [RES]) dient der effizienten Verwaltung und gezielten Auswertung der Reisendenzahlen, die von der DB Regio AG geliefert werden. Es werden zur Unterstützung von Controlling und Angebotsplanung tabellarische und grafische Auswertungen (Geschäftsgrafik) bezogen auf Stationen, Züge, Abschnitte und Laufwege realisiert.
Summary
Offer planning on a certain base Mips (management, information and planning system based on the RES passenger record system) serves the efficient administration and targeted evaluation of the passenger figures supplied by DB Regio AG. Tabular and graphic evaluations (business graphics) relating to stations, trains, sections and routes are created to support controlling and offer planning.
Verkehrspolitik
Eckhard Karwiese
ÖPNV gestalten mit weniger Geld ►
Die Brandenburger ÖPNV-Finanzreform wird fortgesetzt
Zusammenfassung
Brandenburg setzt trotz beträchtlicher Kürzung der Bundes-Regionalisierungsmittel seinen Weg der ÖPNV-Finanzreform fort. Die Finanzkraft der kommunalen Aufgabenträger wird durch Bündelung der Mittel maßgeblich verstärkt, die Entscheidungsspielräume werden vergrößert und damit die Perspektiven für den ÖPNV im Lande erneut verbessert.
Summary
To form public transport with less money The German state of Brandenburg continues its reformation process for the public local transport despite considerable financial cutbacks. The financial power of the local public customer will be enforced significantly by bundling funds. The decision scopes will be enlarged as well, therewith re-improving the situation and prospects of the public local transport in Brandenburg.
Verkehr/Umwelt
Dipl.-Ing. Ralph Pütz
ÖPNV und Klimaschutz ►
Umweltpolitische Handlungsfelder in Europa
und deren Auswirkungen auf die Linienbusantriebstechnik
Zusammenfassung
Mobilitätsanspruch, Umweltzustand, limitierte fossile Ressourcen und aussichtsreiche Antriebstechnologien sind zunehmend in engem Systemzusammenhang zu betrachten. Für eine umfassende Nachhaltigkeit müssen integrative Lösungen für Antriebs- und Kraftstoffsysteme erarbeitet werden. In der vergleichenden Beurteilung verschiedener Antriebskonzepte darf das Augenmerk nicht einseitig nur auf die Verringerung der lokalen Emissionen gerichtet werden; vielmehr müssen auch die Einflüsse auf globale Emissionen und die Energieeffizienz des gesamten Energiepfades (Erzeugung, Transport und Fahrbetrieb) eine stärkere Berücksichtigung finden. Dieser Zielvorstellung tragen die umweltpolitischen Anforderungen der EU Rechnung, für die im vorliegenden Beitrag aussichtsreiche Lösungsansätze für Linienbusantriebe aufgezeigt werden.
Summary
Public transport and protection of climate In worldwide inter-depending societies, demand for unlimited mobility on the one hand as well as global environmental condition, limited fossil energies and promising propulsion technologies on the other hand have more and more to be regarded within a close system approach. For a well balanced sustainability, integral solutions for propulsion and fuel systems have to be elaborated. Within a comparative analysis of different propulsion concepts the task must not only be the significant reduction of local emissions. Furthermore also influences on global emission and well-to-wheel energy efficiency have to be regarded. This overall goal is strongly supported by the integrated environmental EU po-
licy, which influences several promising propulsion technologies for PT buses analyzed in this essay.
Wirtschaft
Dipl.-Kfm. (FH) Thilo Beuven / Prof. Dr. Dirk Gunther Trost
Perspektiven und Strategien mittelständischer Busunternehmen ►
Chancen in einem schwieriger werdenden Marktumfeld erkennen und nutzen
Zusammenfassung
Im Öffentlichen Straßenpersonenverkehr ist als Folge der fortschreitenden Liberalisierung eine Veränderung der Anbieterstruktur zu verzeichnen. Für die Marktteilnehmer im ÖSPV wird es immer wichtiger, die Tendenzen im Markt zu erkennen sowie die Konkurrenten zu beobachten, um geeignete Strategien für die Sicherung oder den Ausbau der Marktteilnahme entwickeln zu können. Mittelständische Busunternehmen müssen sich in Zukunft deutlich flexibler auf die Marktentwicklungen einstellen. Chancen haben private Anbieter dort, wo sie ihre besonderen lokalen Marktkenntnisse einbringen können, sowie in schlanken Kooperationen. Es ist für mittelständische Unternehmen wichtig, eine Zukunftsstrategie zu definieren und diese konsequent zu verfolgen.
Summary
Prospects and strategies of medium-sized bus companies Due to the proceeding liberalisation process in public passenger transport, a change of the service provider structure is registered. For the professional market participants it is essential to realize market tendencies and to observe competitors in order to develop their own suitable strategies and hence being able to ensure or extend their market position. Therefore, medium-sized companies are to react more flexible on the market development and they are asked to professionalize further on in future. Private service providers will find their market niches in slim co-operations and places where they can realize local market know-how. To avoid getting kicked out of the market, it is very important for these medium-sized companies to define their future strategy and embark on it.
Dipl.-Verw.betr.wirt Claus Kandels
Wünsche zur Netzentwicklung und das Primat der Wirtschaftlichkeit ►
Die Sicht der DB Netz AG auf die Nahverkehrsthemen der VDV-Übersicht zum Investitionsbedarf in das Schienenwegenetz
Zusammenfassung
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat die Ergebnisse seiner Umfrage zum Investitionsbedarf im Bundesschienenwegenetz im November 2006 vorgelegt. Die DB Netz AG setzt sich mit den Investitionswünschen detailliert auseinander. Der Beitrag betrachtet den Einstieg in die Bearbeitung der einzelnen Listenpunkte mit Hinweisen zur notwendigen Wirtschaftlichkeit mit Fokus auf den SPNV. Die Zuordnung in einzelne Kategorien wird an Beispielen dargestellt.
Summary
Desires concerning the development of the rail net and economic necessities The Association of German Transport Undertakings (VDV) published the results of an inquiry to the investment demand in the federal railway net in November 2006. DB Netz AG, the infrastructure provider, currently assesses these claims in detail. This contribution describes the first steps of an economic evaluation with a focus on projects concerning regional passenger trains. The allocation into individual categories is represented by examples.
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