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Modellbahn – Anlagenplanung

Alba Publikation, BestNr. 2458
7. komplett überarbeitete Auflage, Paperback,
Format 17,5 x 21 cm, 120 Seiten,
190 Abbildungen, zum Teil in Farbe

ISBN 978-3-87094-245-8


12,70 €   inkl. MwSt.,
zzgl. Versandkosten.
 
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Joachim M. Hill
Modellbahn – Anlagenplanung

Inhaltsverzeichnis
1 Erste Überlegungen5

Die ideale Modellbahnanlage sollte kein Phantasieprodukt sein. Anzustreben ist die Umsetzung einer Vorbildsituation, wobei von den Abmessungen her Beschränkungen und Kompromisse notwendig sind.

 
2 Basis-Entscheidungen9

Bei der Planung einer Modellbahn gibt es eine Reihe von Grundfaktoren, die auf alle weiteren Überlegungen entscheidenden Einfluß haben: Die Baugröße (der Laie spricht von Spurweite), das Thema (z. B. Haupt- oder Nebenbahn), die Zeitepoche (z. B. die 50er Jahre) und schließlich – entscheidend – die verfügbare Fläche für die Anlage.

 
3 Raumplanung21

Kein Platz ist keine Ausrede; zwar braucht man für eine größere Modellbahnanlage auf jeden Fall zwei von vier Wänden eines mittelgroßen Zimmers, doch gibt es auch viele Möglichkeiten mit weniger Raum auszukommen, wenn man sich eben beim Thema beschränkt.

 
4 Streckenkonzepte29

Die Spielzeugbahn ist gekennzeichnet durch das Oval mit einigen Ausweichgleisen. Doch für die Modellbahn braucht man andere Streckenführungen. Vorgestellt werden eine Reihe von Grundkonzepten.

 
5 Hinter den Kulissen35

Ohne „verdeckte Einsatzgleise” gibt es kaum eine vollwertige Modellbahn. Die „Schattenbahnhöfe” dienen dazu, die Züge aufzunehmen, die den sichtbaren „Streckenausschnitt” in Richtung der gedachten Zielbahnhöfe verlassen haben.

 
6 Ausgewogenheit43

Eine Modellbahn muß ausgewogen geplant sein. Ein Großstadtbahnhof beispielsweise darf nicht nur aus einem Fächer von Bahnsteiggleisen bestehen. Auch bei der Einplanung der später zu bauenden Landschaft müssen schroffe Gegensätze vermieden werden.

 
7 Gleisradien53

Die größtenKompromisse bei der Planung müssen in der Regel bei den Radien der Gleisbögen gemacht werden. Bei der Modellbahn darf man sich für die sichtbaren Strecken nicht an die engen Radien der Industrie halten.

 
8 Weichen58

Auch die Weichen der Modellbahnindustrie entsprechen nur selten den großzügigen Abmessungen des Vorbildes. Lieber ein Gleis weniger einplanen und dafür „flachere” Weichen. Der Gesamteindruck jeder Anlage verbessert sich dadurch erheblich.

 
9 Steigungen62

Steigungen sind auf normalen Modellbahnanlagen eine Notwendigkeit; wenn diese zu steil werden, kommen jedoch die Züge nicht mehr „über den Berg”. Wichtiges Element große Höhendifferenzen zu überwinden, ist die „Gleiswendel”.

 
10 In der Praxis65

Nach den theoretischen Überlegungen der vorherigen Kapitel folgen hier Tips für die praktische Planung, beispielsweise die Konstruktion von Bahnhofseinfahrten. Mogeln gilt beim Anlagenplanen nicht, sonst fehlt nachher beim Bau der Platz. Für die eigene Planung stellt man eigene „Normen” auf.

 
11 Maßgeschneidert75

Eine Reihe von Anlagenplänen soll Anregungen für die eigene Planung geben. Dabei sind häufig Vorbildsituationen Anlaß für eine komprimierte Umsetzung ins Modell.

 
12 Stück für Stück105

Wer keine größere Anlage bauen kann, sollte doch auf keinen Fall verzagen. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten „in Etappen” zu bauen. Das beginnt mit dem kleinen Diorama und führt über die Sektionsbauweise zu den Modul-Anlagen, bei den sich mehrere Modellbahner in einer Gemeinschaft zusammenfinden und jeder nur ein kleines Stück der Anlage beisteuert.

 
13 Planung – konventionell oder mit Computer?114

Die Planung einer Modellbahnanlage auf dem Papier ist mit Bleistift und Zeichenschablone am schnellsten zu realisieren. Gleisplanungs-Programme für den Computer erleichtern die Arbeit, sind flexibler bei Planänderungen, bieten heute sogar die Möglichkeit der dreidimensionalen Darstellung und des Betriebs, ohne daß eine einzige Schiene verlegt werden muß.

 


Umschlagtext

Der richtige Weg zur vorbildgetreuen Modellbahn

Bei der Planung einer Modellbahn können viele Fehler gemacht werden. Fast jeder Modellbahner beginnt zu groß zu planen und stellt dann beim Bau fest, daß vieles nicht zusammen paßt. Eine Modellbahn erfordert auch Kompromisse. Wer nicht auf diese Kompromisse eingeht, muß oft teures Lehrgeld bezahlen.

Dieses Buch soll dazu beitragen, den Übergang von der „Spielbahn“ zur echten „Modellbahn zu erleichtern, Sackgassen auf diesem Weg zu vermeiden und das Ergebnis der Planungsarbeit zu verbessern. Auch der fortgeschrittene Modellbahner findet viele Informationen, wenn er eine neue und bessere Anlage planen möchte.

Aus jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit ratsuchenden Modellbahnern kommen viele praxisnahe Tips, in erster Linie Anlagenthemen und die für den späteren Betrieb auf der Anlage so wichtigen Streckenkonzepte. Ausführlich werden auch die „Schattenbahnhöfe“ behandelt.

Zahlreiche Skizzen zeigen anschaulich, worauf es bei der Planung einer Modellbahn ankommt. Die vielen perspektivischen Anlagenzeichnungen erleichtern den Lesern, die Überlegungen bei der Planung nachzuvollziehen. Immer wieder wird Bezug auf bestimmte Vorbildsituationen genommen, denn nur eine Modellbahn, die sich am Vorbild orientiert, verdient wirklich diese Bezeichnung.