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Mit Uhrwerk, Dampf und Strom

Alba Publikation, BestNr. 4552
2. ergänzte Auflage, Fester Einband,
Format 22,5 x 21 cm, 258 Seiten,
540 Abbildungen, schwarz/weiß

ISBN 978-3-87094-455-1


44,00 €   inkl. MwSt.,
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Gustav Reder
Mit Uhrwerk, Dampf und Strom

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur 2. Auflage

5

Vorwort

7
Die Vorläufer9

Am Anfang war das Modell

9

Modelle bereiten den Weg

9

Norris verschenkt Lokomotivmodelle

9

Die ersten Modelleisenbahnen

10

Das älteste Foto einer Modellbahn

10

Das Debüt der kommerziell hergestellten Miniatureisenbahnen

10

Die Blech-Eisenbahnen

11

Eine Eisenbahn muss rollen

11

Die Spielzeug-Lok wird lebendig

12

Die große Familie der „Dribbler“

12

Wildwest aus Nürnberg

13

Zum ersten Male „Carette“

14

Auf dem Wege zum echten „Modell“

15

Das Lok-Modell als Schul-Lehrmittel

15

Lokomotiven ohne Dampf

16

Die Premiere der Uhrwerklokomotive

17

Amerikanische Absonderlichkeiten

18

Eine Eisenbahn läuft auf Schienen

18

Eine französische Crampton

19

Schiffswerften als Lokomotivbauer

19

Das erste gute Modell einer deutschen Lokomotive

20

Ein Nürnberger Rätsel klärt sich auf

21

Die Wulstschienen

21

Die Profilschienen

22

Die ersten billigen Dampfbahnen in den Vereinigten Staaten

22

Eine Lokomotive als Preis

23

Dampfbahnen Alt-Nürnberger Stiles

24
Der Umbruch25

Märklin ordnet das Schienen- und Spurweitenchaos

25

Märklins Gleissystem

25

Die ersten Märklin-Weichen

26

Der Schlüssel zum Erfolg: Märklins reichhaltiges Zubehör

26

Märklin setzt auf das Uhrwerk

28

Erste Fortschritte

29

Die ersten Normen

30

Die große Familie der Storchbeinlokomotiven

30

Die einzylindrischen „Kraftlokomotiven“

32

Neue Impulse

34

Bing auf der Weltausstellung Paris 1900

35

Intermezzo: Lokführer möchte ich sein!

37

Die ersten elektrischen Modellbahnen

37

Die ersten Elloks

40

Dampflokomotiven mit elektrischem Antrieb

41

Des Stromes Tücken

42

Zwei Stile: Göppingen und Nürnberg

43

Wachstums-Probleme

45

Die windschnittige Lokomotive wird Mode

47

Die Kulissensteuerung

49
Die Anfänge der echten Modellbahn51

Bassett-Lowke nimmt die Sache ernst

51

Auch eine Uhrwerklokomotive kann mehr als ein Spielzeug sein

53

Henry Greenlys Normungsvorschlag

53

Englische Eisenbahnen entstehen in Deutschland

54

Ives begegnet der deutschen Invasion

58

Lionels Irrtum schafft eine neue „Standard“-Spurweite

59

New York Central-Elloks als Vorbild

60

Europäische Ellok-Modelle

62

Amerikanische Eisenbahnen made in Germany

63

Die Reformschienen

66

Die erste „Pacific“-Lokomotiven

66

Tenderlokomotiven und ihre Vorbilder

69

Die ersten Güterzuglokomotiven

70
Es gab auch andere Bahnen72

Die billigen Spieleisenbahnen und ihre Qualitäten

72

Eisenbahnen mit automatischen Funktionen

75

Die gute alte Straßenbahn

77

Die Überland-Straßenbahnen

80

Hoch über und tief unter den Straßen

80

Als wennste schwebst

84

Auf Zähnen in die Berge

85

Steil hinan am Seil

87

Geschwindigkeitsrekord

88

Der „Einsame“

88

Ein ergötzlicher Kontrast

89

Die Starken und die Super-Starken

90

Krieg auf der Modellbahn

90

Elektrizität und Druckluft bei Uhrwerklokomotiven

92
Der Wagenpark94

Hoppeln und Stoppeln und schwingender Takt

94

Der Traum-D-Zug

96

Die D-Wagen der englischen Ost- und Westküsten-Routen

99

Weit verbreitet – der Modell-Einheitswagen

101

Pullmann-Komfort

101

Reisen wie ein Fürst

103

Die Bahnpost

105

Güterwagen – ein Thema mit vielen Variationen

105

Güterwagen vom Atlantik zum Pazifik

110

Wagen für bahneigene Zwecke

113

Die leidige Kupplung

115
Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges in den Vereinigten Staaten117

Lionels neue Standard-Spur-Eisenbahnen

117

Ives wendet sich der Breitspur zu

118

American Flyer erobert die dritte Position

118

Dorfan, ein Nürnberger Auswanderer, hat neue Ideen

119

Glanz und Glorie der Standard-Spur

120

Der Aufschwung der Spur 0 in den Vereinigten Staaten

122

Amerikanische Maßstäbe

123

Glanzvolle Namen

124
Neue Namen in Europa125

Löwensteins Schweizer Bahnen

125

Hornbys erste Eisenbahnen

125

Auf Bassett-Lowkes Spuren

127

Französische Meisterwerke

128

JEP spricht das breite Publikum an

129

Die schnellste Modellbahn der Welt

130

Payá baut eine Eisenbahnindustrie im Kleinen auf

131
Glanzlichter der Modellbahn-Geschichte133
Der Wiederaufbau der deutschen Modellbahn-Industrie157

Märklins erste Nachkriegs-Serien

157

Der Ausklang der Spur III

158

Bings neuer Stil

158

Neulinge treten auf den Plan

161

Bub in der Übergangszeit

163

Kraus bemüht sich um den deutschen Markt

163
Das Streben nach echten Modellen165

Bassett-Lowke setzt neue Maßstäbe

165

Hornby tritt Bings Erbe an

167

Märklins Erwachen

167

Die Deutsche Reichsbahn im Kleinen

169

Lionels Supermodelle

171
Der Strukturwandel im Spiegel der Modellbahn173

Das Zeitalter der großen Elloks

173

Neue elektrische Triebwagen

176

Die Stromlinie wird Mode

177

Die ersten Diesel-Triebwagen in Europa

180

Die amerikanischen Dieselzüge

182

Automatische Kupplungen

183
Romantik und Technik am Schienenstrang186

Wo an vielen blanken Gleisen, weiß und gelb und rot und grün, bunte Lichter Wege weisen

186

Andere Länder, andere Signale

186

Die Beherrscher des Schienenlabyrinthes

189

Wächter am Schienenstrang

193

Blechpaläste aller Arten

195

Landbahnhöfe

201

Wo die Loks sich rückwärts wenden, auszuruhen in ihren Ständen

204

Wo die Lokomotiven Speiß’ und Tränke fanden

208

Wo bestrahlt von Bogenlampen, Güterwagen aller Art rollen nach den Laderampen

208

Kräne helfen Lasten heben

212

Über hohe Brückenbogen kommt der Zug geflogen

215

Grausige Nacht der dunklen Tunnelröhren

220

Wärterhäuser und Barrieren allerlei rauschen rasch vorbei

221
Das Zeitalter der Kleinspuren bricht an224

Schoenner, Pionier der Kleinspurbahnen

224

Carettes spottbillige Kleinspurbahnen

225

Bings erste 00-Spur

226

Märklins Liliputbahnen

227

Die ersten Eisenbahnen der 16,5-Millimeter-Spur

227

Bub versäumt die Weiterentwicklung der Tischbahnen

228

Ausländische Nachahmer

229

Die Tricks von TRIX

230

Die TRIX-Fahrzeuge

231

Die englischen TRIX-TWIN-Bahnen

233

Märklins Einbruch in die „Tischbahnwelt“

234

Frischer Wind aus England

237

„American kits and scales“

238

Die Anfänge der nordamerikanischen Kleinspurbahnen

238

Lionels abweichende Spurweite

240

Da ist der Prellbock stark und fest, der uns nicht weiterfahren lässt

240
Verzeichnis und Kurzbiographien der bis 1939 tätigen Spiel- und Modellbahn-Hersteller242

Literatur-Verzeichnis

257

Bildnachweis

258


Umschlagtext
 
Als die erste Auflage dieses Buches 1970 erschien, war dies die erste komplette Darstellung der Geschichte der alten Modellbahnen überhaupt, Sehr schnell wurde das Buch die „Bibel“ der „Tinplater“ und Eisenbahnmodell-Sammler. Hier fand der Leser vollständige, detaillierte und zuverlässige Informationen über die weltweite Modellbahn-Produktion zwischen 1850 und 1939.

Gustav Reder bietet ein übersichtlich gegliedertes und lebendig geschriebenes Werk, in dem sowohl über die Frühgeschichte der kleinen Eisenbahnen, wie über die Blütezeit in den Jahren 1900 bis 1939 berichtet wird. Neben den bekannten Produzenten in Deutschland werden auch die in England und Amerika eingehend behandelt. Selbst kleinere Firmen in aller Welt, von denen manche sich nur kurze Zeit am Markt behaupten konnten, sind aufgenommen. Vieles kann der Autor aus eigenem Erleben berichten, anderes ist sorgfältig recherchiert. Profunde textliche Aussagen sind reichlich durch bildliche Dokumente ergänzt. Immerhin enthält das Buch insgesamt über 500 Abbildungen, meist Fotos oder alte Gravuren einzelner bemerkenswerter Modelle und Zugkombinationen.

Ein Teil des Buches ist der Geschichte der Herstellerfirmen gewidmet: Jeder industrielle Hersteller ist hier zu finden. Das allein ist eine Fundgrube für Sammler und Liebhaber, denen es um die Zuordnung von Modellen und ihren Datierungen geht.

In die vorliegende Neubearbeitung wurde der aktuelle Kenntnisstand über Hersteller und Produkte eingebracht. Ferner wurde das Werk um einen umfangreichen Farbbildteil erlesener Sammlerstücke ergänzt. Schon dieser Bildteil beschert einen Überblick über die Entwicklung der frühen Modellbahnen.
Ist die Erstauflage „des Reder“ heute bereits eine bibliophile Rarität, gehört die vorliegende Auflage erst recht in den Bücherschrank eines jeden Sammlers und Liebhabers alter Modelleisenbahnen; denn nur „der Reder“ bietet eine so umfassende Informationsfülle zu diesem Thema.