|
Unser Programm
Weitere Informationen
|
|
|
Alba Publikation, BestNr. 1731
4. überarbeitete Auflage, Fester Einband,
Format 20,5 x 22 cm, 210 Seiten,
296 Abbildungen
ISBN 978-3-87094-173-4
|
Werner Sölch
Orient-Express
Inhaltsverzeichnis
Die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg
13
Die große Zeit des Orient-Express
15
Der Zug der Queenís Messenger
21
Als man zur Kur nach Karlsbad reiste
23
Berlin - Orient und nicht viel dahinter
25
Könige und Prinzen, Paschas und Agenten
26
Ausgeraubt und eingeschneit
30
Teak, Korbfauteuils und Silber
33
Simplon-Orient-Express - Zug der Sieger
43
Politik und Orient-Express
54
Der Express Graham Greeneís
57
Dös war noch a Dienscht - der erste Arlberg-Orient-Express
59
... Blaublütige Prominenz
65
Schlafwagen und Partisanen
67
Die Epoche des Arlberg-Orient-Express
72
Durch den Eisernen Vorhang
85
Den Ostende-Orient-Express gabís nicht mehr
89
Balt-Orient - von Stockholm bis Svilengrad
91
Der östliche Weg nach Sofia
98
Grenzzwischenfälle und Schlagbäume - die Szenerie des Simplon-Orient-Express
103
Die vergessene Linie zur Umgehung Bulgariens
108
Tauern-Express - die Idee eines Pastors
110
Ein halber Kilometer Direct-Orient
114
Tauern-Orient - kein blauer Schlafwagen mehr
118
Verkehrspolitik - eine Humorlosigkeit
130
Ein großer Express in Volksbewusstsein und Literatur
143
Der Orient-Express ist tot - es lebe der Orient-express
150
Auf den Spuren der alten Orient-Expresszüge
167
Auf den Gleisen des Balt-Orient-Express
175
Der Orient-Express - Daten und Fakten
185
III. Verwendetes Material
192
IV. Verwendete Lokomotiven
197
|
Umschlagtext
Der Autor, Werner Sölch, lebt als Architekt in München. Er wurde 1938 in Karlsbad geboren – in dem Teil Europas also, der abwechselnd zu Österreich-Ungarn, Deutschland und der Tschechoslowakei gehörte, jenem Zentraleuropa, in dem die Staaten schneller wechselten, als die Bahnverwaltungen. So führten während der Kindheit die ersten Spaziergänge in Begleitung des Onkels, eines pensionierten Beamten der Bundesbahnen Österreichs, an eine Bahnlinie, die sowohl zur österreichischen, als auch zur tschechischen Zeit als die „Bustehrader Eisenbahn“ bekannt war. Was noch länger blieb als die Bahnverwaltungen, war und ist deren Orient-Express. Irgendeiner der zahlreichen Orient-Express-Flügel fuhr in fast jedem Winkel dieses Europas. Der Orient-Express überdauerte sogar den Wechsel der politischen Glaubensbekenntnisse – Monarchie, Nazizeit und was folgte – und bildete etwas über Generationen Bleibendes in den unsteten Ländern zwischen Donau, Elbe, Adria und Bosporus. Für den, der von dort her ist, ist der Orient-Express nicht irgendeine exotische Sensation, sondern ein Teil Europas.
Von Werner Sölch ist im gleichen Verlag „Jules Verne’s Express“ erschienen, es bietet auch geografisch die Fortsetzung der Eisenbahnverbindung über Istanbul hinaus nach Osten, von Europa nach Indien und Südostasien. Es ist die vollständige Geschichte der legendären Indian-Mail-Route. Auch dieses Werk von Werner Sölch ist nicht allein ein Eisenbahnbuch, es läßt mit der Bahn eine vergangene Epoche lebendig werden.
|
|