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Orient-Express

Alba Publikation, BestNr. 1731
4. überarbeitete Auflage, Fester Einband,
Format 20,5 x 22 cm, 210 Seiten,
296 Abbildungen

ISBN 978-3-87094-173-4


24,60 €   inkl. MwSt.,
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Werner Sölch
Orient-Express

Inhaltsverzeichnis

Großer Express

7

Paris, 4. Oktober 1883

9

Die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg

13

Vorgeschichte

13

Die große Zeit des Orient-Express

15

Der Zug der Queenís Messenger

21

Als man zur Kur nach Karlsbad reiste

23

Berlin - Orient und nicht viel dahinter

25

Könige und Prinzen, Paschas und Agenten

26

Ausgeraubt und eingeschneit

30

Teak, Korbfauteuils und Silber

33

Erster Weltkrieg

39

Zwischenkriegszeit

43

Simplon-Orient-Express - Zug der Sieger

43

Politik und Orient-Express

54

Der Express Graham Greeneís

57

Dös war noch a Dienscht - der erste Arlberg-Orient-Express

59

Victoria 4.30

61

Blaue Wagen ....

64

... Blaublütige Prominenz

65

Zweiter Weltkrieg

67

Schlafwagen und Partisanen

67

Nachkriegszeit

72

Die Epoche des Arlberg-Orient-Express

72

Orient-Express heute

79

Durch den Eisernen Vorhang

85

Den Ostende-Orient-Express gabís nicht mehr

89

Balt-Orient - von Stockholm bis Svilengrad

91

Der östliche Weg nach Sofia

98

Grenzzwischenfälle und Schlagbäume - die Szenerie des Simplon-Orient-Express

103

Die vergessene Linie zur Umgehung Bulgariens

108

Tauern-Express - die Idee eines Pastors

110

Ein halber Kilometer Direct-Orient

114

Tauern-Orient - kein blauer Schlafwagen mehr

118

Verkehrspolitik - eine Humorlosigkeit

130

Ein großer Express in Volksbewusstsein und Literatur

143

Der Orient-Express ist tot - es lebe der Orient-express

150

Auf den Spuren der alten Orient-Expresszüge

167

Nach London ...

167

Gastarbeiterzug ...

168

Simplon-Orient

171

Auf den Gleisen des Balt-Orient-Express

175

Nach Athen ...

178

Orient-Express

180

Der Orient-Express - Daten und Fakten

185

I. Zeittafel

185

II. Fahrplan-Auszüge

190

III. Verwendetes Material

192

IV. Verwendete Lokomotiven

197

V. Wagenreihungen

205

Quellenverzeichnis

208


Umschlagtext
 
Der Autor, Werner Sölch, lebt als Architekt in München. Er wurde 1938 in Karlsbad geboren – in dem Teil Europas also, der abwechselnd zu Österreich-Ungarn, Deutschland und der Tschechoslowakei gehörte, jenem Zentraleuropa, in dem die Staaten schneller wechselten, als die Bahnverwaltungen. So führten während der Kindheit die ersten Spaziergänge in Begleitung des Onkels, eines pensionierten Beamten der Bundesbahnen Österreichs, an eine Bahnlinie, die sowohl zur österreichischen, als auch zur tschechischen Zeit als die „Bustehrader Eisenbahn“ bekannt war. Was noch länger blieb als die Bahnverwaltungen, war und ist deren Orient-Express. Irgendeiner der zahlreichen Orient-Express-Flügel fuhr in fast jedem Winkel dieses Europas. Der Orient-Express überdauerte sogar den Wechsel der politischen Glaubensbekenntnisse – Monarchie, Nazizeit und was folgte – und bildete etwas über Generationen Bleibendes in den unsteten Ländern zwischen Donau, Elbe, Adria und Bosporus. Für den, der von dort her ist, ist der Orient-Express nicht irgendeine exotische Sensation, sondern ein Teil Europas.

Von Werner Sölch ist im gleichen Verlag „Jules Verne’s Express“ erschienen, es bietet auch geografisch die Fortsetzung der Eisenbahnverbindung über Istanbul hinaus nach Osten, von Europa nach Indien und Südostasien. Es ist die vollständige Geschichte der legendären Indian-Mail-Route. Auch dieses Werk von Werner Sölch ist nicht allein ein Eisenbahnbuch, es läßt mit der Bahn eine vergangene Epoche lebendig werden.