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Bahn im schroffen Fels

Alba Publikation, BestNr. 2564
1. Auflage, Paperback,
Format 17,5 x 21 cm, 144 Seiten,
232 Abbildungen

ISBN 978-3-87094-256-4

Neuerscheinung November 2011


22,00 €   inkl. MwSt.,
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Bahn im schroffen Fels

Umschlagtext

Mittenwald/Karwendelbahn und die Außerfernbahn, viele Fragen für zwei Autoren. Handelt es sich doch um die kühnste Bahn Tirols, wobei sogar noch in Bayern die Längsneigung der Strecke teilweise 35 Promille beträgt. Wie funktionierte der Bahnverkehr, als Österreich 1902 die Vakuumbremse einführte, während Bayern auf die Druckluftbremse setzte? Vor allem die unterschiedliche Traktion ­bereitete Probleme. Nur die Mittenwaldbahn AG war von Anfang an elektrifiziert. Drei Jahre hat das Autorenteam Informationen zusammengetragen. Lokomotiven und Wagen interessierten sie ebenso wie die Eisenbahnpolitik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Architektur der Bahnhofsgebäude und die Menschen dieser Zeit. Wie arbeitete Bauingenieur Josef Riehl, warum wurde der ­Eröffnungstermin der Karwendelbahn um Monate ­verschoben?
230 Fotos und Skizzen umfassen mehr als hundert Jahre Eisenbahngeschichte. Im Jahr 2000 wurde die Mittenwald- und Außerfernbahn in ihrer Gesamtheit zum Technischen Denkmal erklärt. Allerdings ein Denkmal mit Horizont und einer beachtlichen Seh-Höhe.

Helmut Pawelka, Dr. jur. und Dr. phil., durchlief etliche Stationen der Eisenbahn in Tirol, als Fahrdienstleiter hat er angefangen. Im ­sogenannten Ruhestand ist er als Fachautor für Eisenbahngeschichte und Kunsthistoriker noch sehr aktiv. Angela Jursitzka, Journalistin und Schriftstellerin, redaktionelle Mitarbeiterin im „Virtuellen Haus der Geschichte Tirols“, schrieb auch viele Reiseberichte über ­Bahnfahrten im In-und Ausland, einschließlich Ghan-Train. Von beiden Autoren erschien im Jahr 2007 bei Alba Publikation „Tirols Schienenweg in den Süden“.
  
 
Inhaltsverzeichnis
Um Schienenlängen voraus
im Karwendel     6

Konfusion ums Kursbuch         6

Technisches Denkmal mit Seh-Höhe   8

Menschenwerk Mittenwaldbahn         10

Josef Riehl       11

Wilhelm Carl Gustav Ritter von Doderer         12

Ihre Hoheiten  13

Eisenbahnpolitik          13

Auferstehung der Aktiengesellschaft  14

Im eisenbahnpolitischen Dreivierteltakt         18

Staats- und lokale Interessen            18

Denkschriften „unten durch, nicht drüber weg“         19

Vom Rekognoszieren zum Fixieren     21

Die „Begehung“ des k. k. Eisenbahnministers           21

Fertig auf dem Papier  22

Ehrenbürger Innsbrucks         22

Die „Mittenwalderbahn“ von 1907      23

Beginn der Bauarbeiten          25

Die Querung des Inntals         25

Start mit drei Großbaustellen  26

„Höllenfahrten“ auf dem Bremsberg   29

Ein nahezu nahtloses Wegenetz        31

Normierung im Viaduktbau      32

Über die Schluchten der Nordkette     33

Logistischer Albtraum  36

Vom Seefelder Plateau nach Scharnitz           37

Das Bohren durch den Berg    37

Wohin mit dem Bauschutt       39

Geologie          39

Durch Muschelkalk und Moränenschotter       40

Viel Aufwand in der Martinswand       41

Von Ost nach West     42

Akkordarbeit und „stramme Ordnung“           44

Historismus und Hochbauten  45

„Konstruktive Bedenken“        46

Bahnhofsanlagen Innsbruck–Scharnitz          48

Züge & Co       56

Bahnerhaltung und der Betrieb          62

Probleme mit drei Bahnverwaltungen 65

Fahrdienst       66

Fahrpreise       69

Signal- und Sicherungstechnik            70

„Elektrisierung“ der Mittenwaldbahn  72

Ohne Ersatztransformator keine Eröffnungsfeier       76

Die Stromleitungen     78

Eröffnungstage           80

Geschlossen und gefertigt      82

Die Außerfernbahn      84

Der Bürgermeister und die Behörden 84

Trassieren und Taktieren        86

Amtlich noch Mittenwaldbahn II          90

Bahnhofsanlagen der Außerfernbahn 92

Fiktiver Funkenflug      100

Die Eröffnung im Außerfern     101

Der Schienenweg
auf bayerischem Boden       103

Kaum ein Wechsel in der Landschaft  103

„Lokwechsel“ Königlich bayerische
Staatseisenbahnen  103

Ein paar Unterschiede beim Gleisbau…          106

…und bei den Hochbauten      111

Entzugserscheinungen 116

Was blieb nach dem Krieg      116

Die Zeit nach 1945      118

Notlagen und die Katastrophe           122

Sicherungstechnik nach 1945 124

Weit reichende Bahnstromversorgung           126

Das Kreuz mit der Kostendeckung      127

Aus der Landschaft gesprengt           130

Der Kampf ums tägliche Gleis  131

100 Jahre und ein bisschen weiser        134

Am Ende doch Tirols Karwendelbahn?            134

50-Jahrfeier „live“ dabei         134

Umbauten für die Olympischen Winterspiele  134

Der „Lachende Zug“ in Seefeld           136

Da fuhr der Denkmalschutz drüber     137

Bremshundertstel auf Steilstrecken    138

Alle Jubiläumsjahre wieder     139

Anhang      142

Bildnachweise 142

Literatur- und Quellenhinweise          143