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Das Problem mit der Zukunft

Alba Fachverlag, BestNr. 6440
Format 20,5 x 22 cm, 192 Seiten,
zahlreiche Grafiken

ISBN 978-3-87094-644-9


24,60 €   inkl. MwSt.,
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Prof. Dr. Dr. Wilhelm Leutzbach
Das Problem mit der Zukunft

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

7

Einleitung

8

1. Historisches

11

Was sind Voraussagen?

11

Ist Zukunftsforschung Wissenschaft?

12

Voraussagen als Politikberatung

13

Das Entstehen der Zukunftsforschung

15

Die Rolle der Einstellung zu Wissenschaft und Technik

17

Voraussagen in der Vergangenheit

22

Die Problematik von Prognosen

27

100 technische Neuerungen

28

Prognosen im Ñreal existierenden Sozialismusì

32

Literaturhinweise

34

2. Vorhersagetechniken

35

Trendextrapolation

35

Regression

37

Korrelation

37

Die Problematik von Trendextrapolationen

39

Modelle

40

Nichtlineare Systeme

42

Szenarien

46

Delphi-Technik

47

Literaturhinweise

48

3. Verkehrsprognosen

49

Kfz-Bestand

50

Verkehrsmittelwahl/modal split

60

Personenverkehr

60

Güterverkehr

63

Überprüfung von Prognosen

68

Zunehmende Kritik

71

Zuviel Straßenbau?

73

Keine Kostenwahrheit?

76

Entkopplung von Verkehrs- und Wirtschaftswachstum?

86

Die Faszination und der Nutzen des Kraftfahrzeugs

89

Prognosen in der Verkehrsplanung

96

Voraussagen technischer Entwicklungen

100

Literaturhinweise

103

4. Bevölkerungsprognosen

106

Die quantitative Entwicklung

106

Die Tragekapazität der Erde

118

Energieverbrauch

122

Bevölkerungsdichte

129

Literaturhinweise

135

5. Klimaprognosen

137

Das Problem

137

Das Dilemma der Wissenschaft

140

Aktivitäten der Politik

145

Literaturhinweise

151

6. Die Änderung der Beschäftigungsstrukturen

152

Die Hypothese von FOURASTIÉ

152

Die Übergangsperiode

153

Ein neues Gleichgewicht?

161

Literaturhinweise

171

7. Ausblick

172

Literaturhinweise

175

Personenverzeichnis

176

Quellenverzeichnis

178


Umschlagtext
 
Es hat sich bereits herumgesprochen, dass Voraussagen der Zukunft mit Unwägbarkeiten verbunden sind. Trotzdem aber kann man (im privaten wie im staatlichen Bereich) auf Voraussagen wahrscheinlicher Zukünfte nicht verzichten. Das lässt sich am besten am Beispiel irgendwelcher Infrastrukturen (Verkehrswege, Kläranlagen o.ä.) erläutern:

Planung, Bau und Nutzung solcher Anlagen erstrecken sich über so große Zeiträume, dass sie nach Fertigstellung häufig bald überlastet (Beispiel: Straßen) oder aber nicht ausgelastet sind (Beispiel: Müllentsorgungsanlagen). Das liegt daran, dass Voraussagen (meist Prognosen genannt) nur Vermutungen sein können, die mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit eintreffen. Wer aber weiß denn eigentlich, mit welchen Methoden versucht wird, mit solchen Unsicherheiten umzugehen? Und wer weiß, wo bei den einzelnen Einflussfaktoren die Unwägbarkeiten liegen?

Dem daran interessierten Laien ist dieses Buch gewidmet. Es ist kein wissenschaftliches Fachbuch, eher ein Lesebuch, das an Hand von vielen Beispielen dem Leser illustrieren soll, wie man früher und wie man heute zu solchen Voraussagen gekommen ist bzw. kommt. Dabei verzichtet der Autor weitgehend auf eigene Interpretationen, er greift vielmehr auf die Originaltexte zurück. Denn wer anders als der Zeitgenosse selbst kann begründen, warum er damals so und nicht anders vorausgesagt hat.

Nach einem historischen Rückblick behandelt das Buch einiges Handwerkszeug, mit dem die Fachleute ihre Vermutungen rational abzustützen versuchen. In eigenen Kapiteln wird auf die Probleme bei der Voraussage des Bevölkerungswachstums, des Verkehrs, des Klimas und der Änderung von Beschäftigungsstrukturen vertieft eingegangen. Der Leser muss das Buch nicht unbedingt in der vorgegebenen Reihenfolge lesen, jedes Kapitel ist auch für sich allein verständlich; Querverweise animieren zum Rückgriff auf andere Kapitel. Vielleicht wächst dabei die Neugier...